Dienstag, 30. Juli 2013

ApWiKi (V)

An die internette Änderungsschreiberei
Mathias Eberle
Gütersloher Straße 7
33503 Gütersloh
Thema: Apostolische Geschichte
Hier: Heinz-Peter Tjaden

Sehr geehrter Herr Eberle,

mit großer Freude, aber auch mit Verwunderung stellen die steigende Zahl der Leserinnen und Leser meines blog www.sekten.co und ich fest, dass Sie den von mir kritisierten Beitrag über meine Person fortlaufend ändern.

1. Wieder weggenommen haben Sie mir inzwischen die von Ihnen erfundenen "mindestens ein Kind", die meinen Namen tragen.

2. Das irrtümlicherweise von Ihnen aus dem Netz übernommene Geburtsdatum 20. Januar 1949 änderten Sie ebenfalls.

3. Außerdem erwähnen Sie inzwischen, dass ich 2006 nach einem über zweijährigen Ermittlungsverfahren frei gesprochen worden bin (Gründonnerstag, Amtsgericht Burgdorf). Das Landgericht Hildesheim stellte das Verfahren im September 2006 ein, weil es den Vorwurf für haltlos hielt. Die entsprechenden Dokumente hätten Sie längst im Netz finden können. Bei der Suche nach negativen Informationen haben Sie sich mehr Mühe gegeben.

4. Hinweisen möchte ich Sie in diesem Zusammenhang darauf, dass die Erwähnung eingestellter Ermittlungsverfahren von Juristen als "Suggestion" gewertet wird, mit der einer Person auf nicht zulässige Art und Weise geschadet werden soll. Dass ich selbst ausführlich berichtet habe, ändert daran nichts. Ich hatte nie etwas zu verbergen und habe von Anfang an "den Stier bei den Hörnern" gepackt.

Für erwähnenswert könnten Sie dieses Verfahren auch nur dann halten, wenn Sie die Auffassung vertreten würden, dass ehemalige "Mitglieder" Ihrer Glaubensgemeinschaft zu solchen Taten neigen. Die Zeugen Jehovas beispielsweise neigen zu solchen Erklärungen. Vor einem hohen Gericht in Berlin haben sie die Sichtweise, dass Ex-"Mitgliedern" nicht zu trauen ist, durchgesetzt. Das taten sie auch, als mich diese Sekte 2008 vor dem Hamburger Landgericht verklagte. Dabei handelte es sich um eine äußerungsrechtliche Auseinandersetzung, die vor diesem Gericht stets zugunsten der Kläger auszugehen pflegt. Denken Sie doch nur einmal an die angeblich gefärbten Haare von Gerhard Schröder...Diese Art der Rechtsprechung ist nach dem damaligen Richter Andreas Buske von einem Hamburger Prozessbeobachter "Buskeismus" genannt worden. Siehe www.buskeismus.de

5. Ein Verfahren aus dem Jahre 2011 plus Verurteilung wegen Verleumdung von zwei Lokalpolitikern aus Wilhelmshaven gibt es nicht. Hätten Sie den Text gelesen, den Sie selbst verlinkt haben, wären Sie schnell darauf gekommen. Sie hätten dann nämlich gelesen, dass am 20. August 2013 vor dem Oldenburger Landgericht eine Berufungsverhandlung stattfindet. Einen Anklagepunkt hat die Staatsanwaltschaft bereits fallengelassen. Bei dem zweiten geht es um meine Berichte über eine turbulente Mitgliederversammlung der Freien Wähler Wilhelmshaven auf www.szenewilhelmshaven.de

6. Sie behaupten immer noch, dass ich bis 1967 Mitglied Ihrer Glaubensgemeinschaft gewesen sei. Da in meinen Geburtspapieren aber nur eine Taufe in einer evangelischen Kirche erwähnt wird - was ich lange nicht gewusst habe - würde ich eine Änderung in "evangelisch getauft, in einem neuapostolischen Elternhaus aufgewachsen" sehr begrüßen.

7. Unter Punkt 10 verlinken Sie ein blog, das mir angeblich "mein ältester Sohn" zum 70. Geburtstag geschenkt hat. Da Sie mir diesen Sohn inzwischen wieder genommen haben (siehe Punkt 1 meiner Ausführungen), sollten Sie diesem nicht mehr existenten Sohn auch das blog nehmen. Entweder gibt es beide - oder keinen von beiden.

8. Ihre Behauptung, meine Bücher über u. a. die Neuapostolische Kirche seien "vielerorts" kritisiert worden, klingt nicht sehr überzeugend, wenn Sie dafür nur zwei Quellen nennen können. Die erste ist ein Mitautor des Buches "Menschen rinnen wie Sand durch die Finger", zu dem ich mich nicht äußern möchte, die zweite Quelle stuft meine Bücher als "medienwirksam" ein. Was daran - wie von Ihnen behauptet - vieldeutig sein soll, entzieht sich meiner Kenntnis. Dass Rundfunk, Zeitungen und Zeitschrften  meine Bücher rezensiert haben - und zwar durchweg positiv - kann schwerlich als Beleg für "vielerorts Kritik" herhalten.

9. Wenn Sie darauf hinweisen, dass ich meine Bücher "ironisch" nenne, dann gilt das für meine Erzählungen und für meine Broschüre mit dem Titel "Meine Freunde, die Scientologen", über die sich die Deutschland-Sprecherin dieses Psychovereins sehr ereifert hat, aber nicht für meine Bücher über klassische Sekten.

10. Spannend ist für mich damals gewesen, dass die von Ihrer Glaubensgemeinschaft initierte Kampagne gegen mich umso wirkungsloser gewesen ist, desto näher sie meinem damaligen Wirkungskreis als Lokalredakteur kam. Dort sagten die meisten: "Der Tjaden schreibt doch keinen Mist zusammen. Warum sollte er das dieses Mal getan haben?" Deshalb scheiterten auch alle Versuche, mich aus dem Job zu jagen.

ApWiKi (VI): Es ist ein Graus mit diesen Leuten

Montag, 29. Juli 2013

ApWiKi (IV)

Geschehen in der virtuellen Welt: Kindesentzug auf neuapostolische Art

Heute Morgen habe ich erst einmal geweint. Mathias Eberle aus Steinhagen, 30 Jahre alt, neuapostolisch, Sohn eines Bischofs der Neuapostolischen Kirche (NAK) und Vorsitzender eines Arbeitskreises, der sich mit der Geschichte seiner Glaubensgemeinschaft und mit der Geschichte der NAK-Abspaltungen beschäftigt, hat mir "mindestens ein Kind" weggenommen. Dieses "mindestens ein Kind" gab es gestern in seinem Internet-blog noch. Nun ist es/sind sie weg.

Seit der Finanzkrise wissen wir, dass es eine reale und eine virtuelle Welt gibt, wobei die virtuelle angeblich am schwersten in den Griff zu bekommen ist. Das dürfte auch für virtuelle Kinder gelten. Aber nicht für Mathias Eberle. Die in seinem blog gestern noch verbreitete Behauptung, ich hätte "mindestens ein Kind", hat dieser angeblich "neutrale" Arbeitskreis aus einem blog bezogen, das 2011 anonym ins Netz gestellt worden ist. Der Verfasser behauptet, er sei mein ältester Sohn, der mir zum 70. Geburtstag gratulieren wolle. Die Seite diente allerdings nur einem Zweck: der Desinformation über meine Person, und der Diffamierung von Ex-Klienten einer Drogentherapieeinrichtung einschließlich ihrer Kinder. Eine Verlinkung eines solchen blogs ist infam.

In diesem anonymen blog wird auch behauptet, dass sich "meine Frauen" zu Wort melden werden, zu rechnen sei zudem mit Berichten über "Rosenkriege". Allerdings habe ich noch nie einen "Rosenkrieg" geführt, es wurde auch noch nie einer gegen mich angezettelt. Auch heute ist es noch so: Würde eine "meiner Frauen" in Not geraten, wäre ich dort so schnell wie möglich, um zu helfen. Das habe ich auch schon oft genug getan. Denn ich werde diese Frauen immer lieben und nie auch nur eine Sekunde bereuen, die ich mit ihnen verbracht habe.

Mathias Eberle hat mir inzwischen aber nicht nur "mindestens ein Kind" weggenommen, er nahm auch weitere redaktionelle Änderungen vor. Nun steht in dem Beitrag über mich: "Auf Grund seiner Publikationen geriet Tjaden mehrfach durch widerstreitende Interessen mit der Justiz in Konflikt." Was der Dichter uns damit sagen will, ist zumindest mir völlig schleierhaft. Denn eine Halbwahrheit ist ein Dreiviertel-Lüge. In der Tat hat die Neuapostolische Kirche in den 90er-Jahren immer wieder versucht, gegen meine Bücher juristisch vorzugehen. Diese Versuche sind jedes Mal gescheitert. Das kann also nicht gemeint sein.

Sekten, Esoteriker und Scharlatane reagieren aggressiv auf  Kritik. Sie wählen nicht etwa nur den juristischen Weg, sie starten auch heimtückische Aktionen. Vor und nach der Veröffentlichung meines ersten Buches über klassische Sekten hat es allerdings auch angenehme Ausnahmen gegeben. Die Mormonen nahmen mein erstes Buchprojekt besonders locker. "Sie haben den Heiligen Geist nicht, deswegen können Sie uns auch nicht verstehen", hieß es bei einem Telefonat mit der deutschen Mormonen-Zentrale, eine adventistische Gruppe lud mich zu einem Seminar ein.

Festzuhalten bleibt, dass fast jede Klage gegen mich mit einer Niederlage für den Kläger endete. Ein Sozialpädagoge aus Lüneburg ist damit bis heute nicht fertig geworden. Auf seinen Internet-Seiten dichtet er sich selbst bis heute Erfolge zusammen.

Weiterhin heißt es auf den Seiten von Mathias Eberle: "Im Jahr 2003 wurden bei ihm zwei Computer unter dem Vorwurf der Verbreitung von Kinderpornographie beschlagnahmt." Dass diese Geschichte noch nicht beendet sei, wird seit heute nicht mehr behauptet. Dass dieses Verfahren 2006 mit einem Freispruch aus tatsächlichen Gründen vor dem Burgdorfer Amtsgericht und mit der Feststellung des Hildesheimer Landgerichtes endete, dass dieser Vorwurf völlig haltlos war, erfährt man aber nur, wenn man den verlinkten Beitrag liest. Die Erwähnung der Beschlagnahme ist in solchen Fällen Dritten verboten. Sie dient in dem Beitrag auch nur der Verleumdung. Mein polizeiliches Führungszeugnis ist übrigens lupenrein. Die Akte wurde vernichtet. Dass ich über diesen Justizskandal auf http://staatsanwaltschafthannover.blogspot.com berichtet habe, ist meine Sache. Die Staatsanwaltschaft Hannover erhob gegen mich 2006 Anklage ohne ein einziges Beweismittel. Ausschnitte aus Dokumenten habe ich im Netz veröffentlicht. Eine von Mathias Eberle behauptete Verurteilung im Jahre 2011 ist frei erfunden. Wahrscheinlich meint er ein Verfahren, das am 20. August 2013 vor dem Oldenburger Landgericht in die Berufung geht. Die Geschichte steht hier. Angezeigt wurde ich von zwei Wilhelmshavener Lokalpolitikern, einer von ihnen hatte auf seinen Facebook-Seiten die Forderung "Der Islam muss raus aus Deutschland" verbreiten lassen. Diese Forderung halte ich weiterhin für neofaschistisch. Ich werde diese Auffassung auch vor dem Oldenburger Landgericht vertreten.

Auffällig ist, dass in dem Beitrag durchgängig ein Negativ-Bild von mir gezeichnet wird. Wenn Mathias Eberle nun anmerkt, er habe mich um eine Rückmeldung gebeten, dann ist das zwar zutreffend, aber ich wüsste erstens gar nicht, wo ich mit den Änderungswünschen beginnen sollte, und zweitens gehöre ich nicht zu den Leuten, die sich verleumden lassen und dann mit dem Verleumder zusammenarbeiten. So tief bin ich noch nie gesunken.

Zum Beginn der Serie

ApWiKi (V): An die Änderungsschreiberei von Mathias Eberle







Sonntag, 28. Juli 2013

Betr. ApWiKi (III)

Mail an Mathias Eberle

Sie freuen sich darüber, dass ich die Verleumdungen gefunden habe, die Sie über mich verbreiten? O. k., früher war dafür keine Suche im Internet erforderlich. Da gab es Anrufe. Den ersten bekam ich 1989, als mir jemand berichtete, was die Neuapostolische Kirche (NAK) über mich verbreiten wollte. Ich fragte den Anrufer nach den Gesprächsteilnehmern des Treffens in Hamburg und schickte ihnen einen Brief, um sicher zu stellen, dass die Behauptungen auch zutreffend waren.  Schon wurde ich darüber informiert, dass in Nordrhein-Westfalen Amtsträger der NAK  zu Jugendversammlungen mein erstes Buch über die Neuapostolische Kirche und die Zeugen Jehovas mitgebracht hatten, um sogleich vor der Lektüre zu warnen. Was ich ziemlich werbewirksam fand. Ich bedankte mich dafür bei dem damaligen Kirchenpräsidenten Richard Fehr, der unverzüglich zu meinem Wohnort Hannover eilte und in einer Rede die Behauptung aufstellte, das Wort Kritik stünde nicht in der Bibel. Deshalb habe Kritik in der NAK auch nichts zu suchen. Meine schriftliche Anfrage, wo ich in der Bibel die Wörter Mercedes, Spitzengehalt und Luxushotels finde, beantwortete Fehr nicht.
Mittlerweile waren 200 Bücher auf dem Postweg verschwunden. Ein ehemaliger NAK-Kirchenpräsident stellte dazu seine eigenen Vermutungen an. Die teilte ich allerdings nicht. Statt dessen teilte mir ein NAK-Mitglied am Telefon mit, es habe ein Paket von mir bekommen. Da ich nicht der Absender war, fragte ich nach dem Inhalt. Er teilte mir mit, er habe das Paket an die NAK in Bremen geschickt, weil der Inhalt verleumderisch sei. Daraufhin bat ich die NAK in Bremen um entsprechende Informationen. In der schriftlichen Antwort hieß es, damit könne man nicht dienen. Zur Aufklärung sei die Einschaltung der Polizei erforderlich. Mit der arbeite man nicht zusammen. Dafür hatte die NAK aber bereits mit mehreren Staatsanwaltschaften zusammengearbeitet, bei denen Strafanträge gegen mich gestellt worden waren. Die Staatsanwaltschaft von Hannover bescheinigte mir eine hervorragende Recherche, andere Staatsanwaltschaften leiteten nicht einmal Ermittlungsverfahren ein.
Als ich für das Buch “Menschen rinnen wie Sand durch die Finger” recherchierte, bekam ich Kontakt mit ehemaligen NAK-Kirchenpräsidenten in Indien. Deren Informationen kleidete ich in Fragen an den Kirchenpräsidenten in Kanada. Per Fax. Nach einer halben Stunde bekam ich ein Antwort-Fax, in dem mir dieser Kirchenpräsident mit der “ganzen Wucht der deutschen Justiz” drohte. Davon nahm er aber nach der Veröffentlichung der Broschüre Abstand.
Irgendwie kam die NAK nicht weiter. Also setzte sie meine Verlegerin unter Druck. Sie sollte mich entlassen. Auch der CDU-Fraktionsvorsitzende des Ortes berichtete mir von solchen Vorstößen. “Das ist schon ein sehr merkwürdiger Verein”, sagte er. Abgeheftet hatte ich inzwischen Briefe, in denen ich von NAK-Kirchenpräsidenten in die Hölle gewünscht oder in denen die Zusammenarbeit der NAK mit der NSDAP gerechtfertigt wurde. Da kannte ich auch schon Telefonate eines pensionierten NAK-Kirchenpräsidenten mit anderen Kirchenpräsidenten, die in einem Ton geführt worden waren, die mich vom Hocker rissen. “Wenn ich das verrate, fliegt der Laden in die Luft.” “Wenn du nicht ganz vorsichtig bist.”
Ich werde nun keinesfalls zwecks Korrektur bei Ihnen auf der Matte stehen. Sie müssten eigentlich wissen, dass Blogger auch für Verlinkungen verantwortlich sind. Das haben Gerichte mehrfach entschieden. Außerdem übernehmen sie die falschen Behauptungen in Ihrem Text. Über ein Ermittlungsverfahren, das eingestellt worden ist, darf beispielsweise niemand behaupten, es laufe noch. Tut man das doch, gilt das als Verleumdung. Die Verlinkung eines anonymen blogs ist außerdem nicht nur unseriös, sie zeigt, wes Geistes Kind ein Blogger ist. So stellen Sie sich auf eine Stufe mit Political Incorrectness (PI). PI wird inzwischen vom Verfassungsschutz beobachtet.
Sie können sich auch keinesfalls drauf berufen, dass sich hinter einem Link möglicherweise Informationen verbergen, die den von Ihnen verbreiteten Behauptungen widersprechen. Der regelmäßige Leser klickt so was auch gar nicht an, was ich bei dem anonymen blog sogar sehr hoffe. Mit dem Satz, ich hätte “mindestens ein Kind”, das auf meinen Familiennamen hört, machen Sie sich dermaßen lächerlich, dass Sie selbst Interesse an einer Korrektur haben müssten.


Aber da Ihr blog alles ist, nur nicht seriös, verstehe ich schon, dass Sie zum Jagen getragen werden müssen. Dass Sie dabei wahrscheinlich von einem Milliardenkonzern getragen werden, tröstet Sie hoffentlich. Ich werde mich erst einmal anwaltlich beraten lassen. Eine Unterlassungserklärung bekommen Sie allerdings nicht. Wenn, dann klage ich. 

ApWiKi (IV): Kindesentzug auf neuapostolische Art

Betr. ApWiki (II)

Mail an Mathias Eberle

Ich habe gestern beim googeln Ihren Beitrag über mich entdeckt, der zuletzt im Juni 2013 aktualisiert worden ist und bisher 462 Mal aufgerufen wurde. Da Ihre Telefonnummer im Impressum Ihrer Internetseiten nicht stimmt, rief ich die Auskunft an und bekam so die Telefonnummer Ihrer Eltern. Ihre Mutter gab mir Ihre Handy-Nummer. Ich habe Ihnen auf die Mailbox gesprochen. Darauf reagierten Sie bislang nicht.
Ihren Beitrag kann ich nur als infam bezeichnen. Als Quellen geben Sie nicht nur veraltete Berichte an, Sie verlinken auch eine Seite, die von meiner Nichte eingerichtet worden ist (von dort beziehen Sie ein falsches Geburtsdatum von mir), und ein blog, das vor zwei Jahren anonym ins Netz gestellt worden ist. Der mir immer noch unbekannte Autor behauptet, er sei mein Sohn, der mir zum 70. Geburtstag eine Freude machen wolle. Diese Veröffentlichung gehört zu einer Reihe von anonymen blogs, in denen auch Kinder verleumdet und Ex-Klienten einer Einrichtung aus Lüneburg bedroht worden sind. Dass dieses blog nicht seriös ist, hätten Sie schnell feststellen können.  Ich vermute, dass Sie das gar nicht wollten.

Sie reihen eine Behauptung nach der anderen über mich aneinander, um ein Negativbild zu zeichnen. Dass ich ab 1989 von der Neuapostolischen Kirche (NAK) mit Strafanträgen überzogen worden bin, verschweigen Sie. Auch die von der NAK gestarteten Verleumdungskampagnen kommen in Ihrem Beitrag nicht vor. Statt dessen starten Sie eine neue Verleumdungskampagne.

Ich habe von Ihrem Beitrag ein Screenshot gemacht, weil ich gegen Sie eine Klage wegen übler Nachrede plane. Mein Bericht über Ihren Vorstoß auf www.sekten.co führt bereits zu vielen Kommentaren. Ich habe Ihre anderen Beiträge über die Geschichte der “apostolischen Bewegung” nicht gelesen. Ich würde keinen mehr für glaubwürdig halten. Als Vorsitzender eines Vereins, der sich mit der Geschichte der Neuapostolischen Kirche und ihrer Abspaltungen beschäftigt, sollten Sie solider arbeiten. Falls Sie das dürfen...

Was Sie über die Broschüre “Menschen rinnen wie Sand durch die Finger” schreiben, müsste Sie selbst nachdenklich stimmen. Ein Mitautor distanziert sich von seinem eigenen Buch? Und gibt ein neues heraus? Dazu hätte ich einiges zu sagen. Mache ich aber nicht. Ich will dem Mitautor nicht schaden. Ich weiß nicht einmal, ob er noch lebt.

Antwort von Mathias Eberle

Sehr geehrter Herr Tjaden,

es freut mich, dass unsere APWiki-Seite "Heinz-Peter Tjaden" Ihr Interesse gefunden hat. Diese Seite bemüht sich, wie das gesamte Wiki, einen Überblick über das Themenfeld der apostolischen Gemeinschaften zu geben. Dass Sie die Seite "nur als infam" bezeichnen wollen, ist bedauerlich.

 Wie sie richtig schreiben, beziehen wir auch ältere Quellen ("veraltete Berichte") und Quellen von dritter Seite ("nicht seriös") ein. Da wir diesbezüglich nur auf andere Seiten verlinken, sehe ich einem etwaigen Rechtsstreit mit Gelassenheit entgegen.

Trotzdem möchte ich Ihnen gerne Gelegenheit zur Korrektur der enthaltenen Informationen geben. Sollten dort enthaltene Informationen nachweislich falsch sein, bin ich gerne bereit, mit den Administratoren des Systems eine Änderung vorzunehmen.

ApWiKi (III): Zum Jagen tragen

 



Samstag, 27. Juli 2013

Betr. ApWiKi

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Verleumdung nach NAK-Art

Der Verantwortliche heißt Mathias Eberle, er wohnt in Bielefeld, doch die im Impressum seines Forums angegebene Telefonnummer stimmt nicht. Das hat die Rufnummer gemein mit einem Beitrag über mich. Diese Veröffentlichung erinnert mich an die Verleumdungskampagnen der Neuapostolischen Kirche (NAK) vor 20 Jahren. In mancherlei Hinsicht scheint dieses Forum auch genauso spießbürgerlich zu sein - oder warum wird extra vermerkt, dass ich viermal verheiratet gewesen bin?

Besonders übel ist die Behauptung, es gebe gegen mich ein laufendes Verfahren wegen Verbreitung von Kinderpornografie. Auch andere Gerichtsbeschlüsse werden geradezu mit Genuss aufgezählt. Wirksam wird diese Aufzählung jedoch erst, wenn man das Ende verschweigt. Stimmt. Die Zeugen Jehovas haben mich 2008 vor das Hamburger Landgericht gezerrt. Das ist vielen so gegangen. Nach dem Verfahren habe ich jedoch den Anwalt der Zeugen Jehovas vor weiteren Schritten gewarnt, so dass er sogar auf sein Honorar verzichtete. Der Versuch, mein blog zeugenjehovas.blogspot.com verbieten zu lassen, scheiterte anschließend. Mir ging es um eine Großmutter, die ihre Enkel nicht mehr sehen durfte. Das ist Mathias Eberle wohl nicht so wichtig.

Frei erfunden ist auch ein Verfahren gegen mich aus dem Jahre 2011. Eher lustig fand ich dagegen die Anmerkung, ich hätte "mindestens einen Sohn gleichen Namens". Diese Information stammt aus einem blog, das man schlicht als Fake bezeichnet. Der Urheber ist unbekannt, er tut so, als sei er mein Sohn. Als solcher gratuliert er mir zum 70. Geburtstag. Dass ich nicht 70 bin, hätte dem ApWiki-Autor eigentlich auffallen müssen, denn er gibt mein Geburtsjahr mit 1949 an. Das blog stammt aus dem Umfeld einer umstrittenen Drogentherapieeinrichtung in Lüneburg. Dass es sich um ein anonymes blog handelt, hätte Mathias Eberle schnell herausfinden können.

Offenbar darf man auf den Seiten von Mathias Eberle (30 Jahre alt, neuapostolisch, Vater NAK-"Bischof") zusammenschreiben, was man will...Ich habe inzwischen seine Handy-Nummer ermittelt. Ich bat ihn auf seiner Mail-Box um einen Rückruf.

ApWiKi (II): Mail an Mathias Eberle


Montag, 8. Juli 2013

Das autoritäre Schneiderlein

Will keine Individualisten

"Gott will eine Gemeinde", so Schneider, "und keine Individualisten."

Zitiert das "Mindener Tageblatt" den neuen Präsidenten der Neuapostolischen Kirche (NAK). Die Bibel muss also umgeschrieben werden? Oder hat der 53-jährige Jean-Luc Schneider dieses Buch noch nicht gelesen?

Wie dem auch sei. Dieses autoritäre Schneiderlein sollte einfach sagen, dass er keine Individualisten in der NAK will. Dazu muss er sich doch nicht hinter Gott verschanzen. Der hat in der Neuapostolischen Kirche doch sowieso nichts zu sagen. Und dieser Sekte etwas zu sagen, hat Gott offenbar auch nicht.

Was da in Zeiten des Untergangs so alles angeblich aus dem Heiligen Geist sprudelt, ist zuweilen bedenklich. Wer das Individuum nicht achtet oder gering schätzt, handelt eindeutig gegen das Grundgesetz. Der marschiert geradewegs zurück in schlechtere Zeiten. Die für die NAK bessere Zeiten wären?

Offenbar weiß das autoritäre Schneiderlein nicht mehr aus noch ein. Auch das Sprichwort "Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom" scheint der neue Präsident der NAK nicht zu kennen. Sollte er es doch kennen, wäre die Schlussfolgerung verheerend: Jean-Luc Schneider will tote Fische.