Dienstag, 17. April 2018

Nie tot/Nie verfeindet

Er will nicht sterben

Meine Broschüre über den "letzten Stammapostel der Neuapostolischen Kirche" (NAK) ist derzeit vergriffen, weil ein Wilhelmshavener Polizeibeamter alle meine Buch-Veröffentlichungen aus dem Internet vertrieben hat (hier klicken). Johann Gottfried Bischoff predigte ab Weihnachten 1951 auch öffentlich, dass er nicht mehr sterben werde, weil Jesus zu seiner Lebzeit wiederkomme. Die Folge waren: neue Intrigen, neue Machtkämpfe, unglaubliche Verdammnisurteile...Über 60 Jahre später ist Bischoffs Behauptung als "nicht göttlich" eingestuft worden.



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Hier ist die Broschüre als e-book noch verfügbar.











Ironische Betrachtungen
Lästerliches über Psycho-Verein
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Weit hergeholte Verbote
Lächerliche Zeugen Jehovas

Ausstieg als endgültiger Ausweg?
Aufgelesen 2018

Unerforschte Sekten
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Ostern ist ein April-Scherz
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Zeugen Jehovas: Vor Taufe wieder ausgetreten
Aufgelesen 2017 (II)

Gott konnte man früher lernen
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Leserbrief zu Kommentar über Zeugen Jehovas
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Die verschwundenen Frauen von Jesus
Aufgelesen 2017

Drogenexperiment mit Sektenhintergrund?
Aufgelesen 2016 (IV)

Die Probleme von Adam mit seiner ersten Frau
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Lady Milford hätte NAK-Chef nichts mitzuteilen 
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Scientology wirbt auf Twitter  
Aufgelesen 2016 (III)

Nur Bares ist Wahres
Wissen auch die Zeugen Jehovas

Für Sekten-Prügel ins Gefängnis 
Aufgelesen 2016 (II)

Zeugen Jehovas mit Salafisten verwechselt
Aufgelesen 2016

Evangelische Hochschule für soziale Arbeit Dresden 
Erschießt den Bock und bewaffnet den Gärtner 

Scientology wirbt mit Broschüren  
 
Aufgelesen 2015 (III)

Der bessere Weg: Verleumdung
Lehrer aus Lüdinghausen angeklagt und verurteilt

Wenn der NAK-Bademeister arbeitet 
Denk-Bar (VII)

Papst stoppt Katholiken-Vermehrungssucht 
Keine Karnickel mehr

Die Geschichte von Gott
Und von einer ganzen Welt

2007 bei einem Kongress der Zeugen Jehovas
Bewegte Bilder

NAK-Mitglieder haben Zeugen Jehovas verraten?
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Anthroposophie: Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit?
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Aufgelesen (2018)

Mormonismus und Spiritismus

Die Siedler- und Predigerkultur wiederum eröffnete ein breites Geschäftsfeld, das nicht nur Kirchen und Sekten, sondern eben auch Schwindler hervorbrachte. Das Klischee des Quacksalbers auf dem Wildwest-Planwagen ist das in Deutschland vielleicht bekannteste Mem dieser vermeintlichen Leichtgläubigkeit. Und - offenbar kein Zufall - im Westen des Bundesstaats New York haben nicht nur viele Kirchen wie der Mormonismus, sondern auch der amerikanische Spiritismus ihren Ursprung in einem vergleichsweise kleinen Radius und Zeitinterval.

Süddeutsche Zeitung, 1. Januar 2018


Zeugen Jehovas geben sich Mühe
Es war ein langer Tag. Man kommt heim. Ein Brief. Persönlicher als eine Rechnung, unpersönlicher als ein Weihnachtskärtli von Tante Agneta. Kaum aufgemacht, steht man vor einer in Comic Sans-Schrift verfassten Bekehrungsrede der Zeugen Jehovas.

Und auch wenn der Missionierungsversuch nicht erfolgreich war, ist man doch etwas berührt, allein durch den Fakt, dass sich jemand die Mühe gemacht hat, unsere Adresse aufzuschreiben, diese auf ein Couvert zu schreiben, den Brief von Hand zu unterschreiben und uns per Post zu senden.
Zentral plus, 5. Januar 2018

Die Parallelwelt der Zeugen Jehovas verlassen

Konja Simon Rohde lebte 33 Jahre lang in einer Parallelwelt. In die Gemeinschaft der Zeugen Jehovas hineingeboren, wurde er nach ihren strengen Regeln erzogen. Im Lauf der Jahre mehrten sich seine Zweifel und auch gesundheitliche Probleme kamen hinzu. "Ich musste etwas passieren lassen, damit sich etwas ändert." Er entschloss sich, die Zeugen Jehovas zu verlassen - obwohl dies den Bruch mit Familie und Freunden bedeutete.

FinanzNachrichten, 16. Januar 2018

Die Trickkiste des lieben Gottes
Der liebe Gott greift in seine Trickkiste, wenn er will, dass man dort ist, wo eine Geschichte begonnen hat, die bald endet. Mich trickste er vor vier Jahren aus, als meine Frau Angelika in Kiel starb. Unsere Wege hatten sich getrennt, weil sie immer mehr wollte als sie jemals bekommen konnte, sie hatte sich noch ein paarmal gemeldet und mit mir getroffen, doch als ihr klar wurde, dass ich mit meiner neuen Partnerin glücklicher war als sie mit ihrem neuen Partner, brach sie den Kontakt ab. Sie verschwand aus Hannover.
Hier weiterlesen Tjadens Welt, 24. Januar 2018

Gefährliche Nähe zu Sekten?
Wie die JUSO in ihrer Medienmitteilung schreibt tritt in Europa seit mehreren Jahren ein rückständiges und gefährliches Gedankengut wieder zu Tage, welches eigentlich nicht mehr bestehen dürfte. Die JUSO ist der Ansicht, dass dieses Phänomen nun womöglich auch die CVP Baselland heimgesucht hat. "Eigentlich hatte die CVP in den letzten Jahren grosse gesellschaftspolitische Fortschritte gemacht. Es wäre erschreckend, wenn sie sich lieber durch stupide Homophobie an religiöse Phantasten anbiedert, als auf die sonst vordergründig hochgehaltenen "christlichen" Werte wie Nächstenliebe zu bauen", meint Philipp Schuler, Vizepräsident der JUSO Basel-Stadt.
Basel News, 25. Januar 2018

Auch für Zeugen Jehovas gelten Datenschutzgesetze

Die Zeugen Jehovas müssen einem Gutachten des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zufolge bei Haustürbesuchen die EU-Datenschutzrichtlinie beachten. Von den Mitgliedern der Religionsgemeinschaft angefertigte Notizen über die Gespräche mit den Besuchten fallen in den Anwendungsbereich des Gesetzes, wie aus dem in Luxemburg vorgelegten Gutachten des EuGH-Generalanwaltes hervorgeht.

Deutsche Welle, 1. Februar 2018

Vom Zeugen Jehovas zum Neonazi

Meine Familie gehörte zu den Zeugen Jehovas, mein Vater kontrollierte mich sehr stark. Als ich ihm mit 16 sagte, ich wolle die Zeugen Jehovas verlassen, gab er mir eine Tasche und sagte, ich solle verschwinden. Ich landete in einer Pflegefamilie. Das war eine große Veränderung für mich - von totaler Kontrolle zu gar keiner Kontrolle. Ich fing an, mit Freunden rumzuhängen, die Neonazis waren. Ich hatte sie in der Schule kennengelernt.

Deutsche Welle, 5. Februar 2018

Nur der Führer kann die Bibel auslegen

Nur drei Buchstaben waren auf dem Klingelschild am Eingang des zentral gelegenen fünfstöckigen Hauses in der Mainzer Landstraße zu lesen: IBC. Das Kürzel, das mittlerweile entfernt worden ist, steht für „International Bible College“. Das klingt recht vage und harmlos, ist es laut Experten aber nicht: Kirchliche Beauftragte für Sekten- und Weltanschauungsfragen wie Oliver Koch und Aussteiger aus der Bibelgruppe berichten, dass IBC ein Tarnname für die koreanische Neuoffenbarungsreligion Shinchonji ist.

Frankfurter Rundschau, 15. Februar 2018

Kaum noch Interesse an Sekten

Die Sektendebatte der 90er-Jahre ist geprägt von Scientology, Satanismus und anderen Neuen Religiösen Bewegungen, wie die Religionswissenschaftler sie bezeichnen, mit einem möglichst neutralen Begriff. Zu Neuen Religiösen Bewegungen hat Remid damals viele Anfragen bekommen, erinnert sich Steffen Rink: "Da ging es immer darum: Ist die Gruppe gefährlich oder kann ich mit denen arbeiten? Das hat sich verändert, weil das Thema der sogenannten Sekten deutlich in den Hintergrund getreten ist. Das ist heute – wenn man mal von Tom Cruise absieht und Scientology – eigentlich interessiert das nicht mehr wirklich viele Leute. Sondern es hat sich verändert hin zum Islam."
Deutschlandfunk, 19. Februar 2018


Sektenvorwurf berechtigt
„Wer andere Meinungen zitiert, macht diese automatisch auch zu seinen eigenen.“ Mit diesem Vorwurf war die südkoreanische evangelische Freikirche „Good News Mission“ gegen das Bistum Mainz vor das Verwaltungsgericht gezogen, nachdem der Leiter der Beratungsstelle für Sekten- und Weltanschauungsfragen, Dr. Eckhard Türk, seine gegenüber Medien geäußerte Kritik gegen die koreanische Religionsgemeinschaft nicht zurückgenommen hatte. Er habe rufschädigende Äußerungen zu unterlassen, verlangte die Freikirche von der Ersten Kammer eine entsprechende Entscheidung. Türk hatte die Freikirche als „gefährliche christliche Sekte“ bezeichnet und ihre Veranstaltungen als „manipulative Türöffner“ bewertet.

Gestern verkündeten die Richter unter Vorsitz von Christof Berthold das Urteil, mit dem sie dem Sektenbeauftragten des Bistums Recht gaben.
Allgemeine Zeitung Mainz, 22. Februar 2018

Fake News auf dem Religionsmarkt

Weltmeister im Erfinden von Fake News auf dem religiösen Tummelfeld ist nach wie vor Scientology-Gründer Ron Hubbard. Er hat verkündet, dass der kosmische Fürst Xenu vor 75 Millionen Jahren auf einem fernen Planeten eine Wasserstoffbombe gezündet und überzählige Thetanen, eine Art Seelen, auf unsere Erde geschossen hat. So entstand die Menschheit auf unserem Planeten.

Watson, 26. Februar 2018

Das Geschäft der Geistheiler

Wer an einer ernsten Erkrankung leidet, lässt oft nichts unversucht, um wieder gesund zu werden. Stoßen Ärzte bei der Behandlung an ihre Grenzen, landen manche Patienten auf der Suche nach einer Alternative bei einem Geistheiler. Doch deren Arbeit ist zurecht umstritten. Ihr Einfluss kann in manchen Fällen sogar tödlich enden.

Focus, 7. März 2018

Auf Sendung
Übermenschen unter den Sendern: Meine Freunde, die Scientologen, strahlen nun auch in der TV-Welt. Habe ich soeben auf den „Welt“-Internetseiten erfahren.
Hier weiterlesen Burgdorfer Kreisblatt, 14. März 2018

Immer mehr "Wohnzimmer-Gurus"

Es gibt immer noch eine Menge Anfragen zu den klassischen Gruppen wie etwa den Zeugen Jehovas, Scientology oder dem Esoterikmarkt. Aber es ist richtig: Die Anzahl der Klein- und Kleinstgruppen nimmt ständig zu und verändert sich ständig. Ein Kollege hat sie mal „Wohnzimmergurus“ genannt. Das sind dann Menschen, die etwa von sich behaupten, einen besonderen Draht ins Jenseits, zu Gott oder Engeln zu haben und eine kleine Anhängerschar um sich sammeln. Wenn es dann zu Problemen oder Abhängigkeiten kommt, weiß man fast nichts über die Hintergründe. Das muss man erst mühsam erforschen und oft bekommt man keine transparenten Auskünfte. Das macht die Recherche und Beratung so schwierig und zeitaufwändig.

Rhein Main Extratipp, 17. März 2018

Gänsehaut
Irgendwie fühle ich mich wie vor 30 Jahren: Damals habe ich meine Sekten-Erzählung „Insel des Zweifels“ geschrieben, die Geschichte eines Mädchens, das von einer strengen Glaubensgemeinschaft in den Wahnsinn getrieben wird. Die ersten drei Auflagen waren immer gleich wieder vergriffen, „Insel des Zweifels“ wurde in Zeitungen und im Rundfunk besprochen, kündigte ich eine Neuauflage an, ging diese Ankündigung rund. Ich bekam Briefe von Betroffenen.
Hier weiterlesen Blog dir deine Meinung, 19. März 2018

"Zwölf Stämme" scheitern vor Gericht
Körperliche Züchtigungen gehören zum Erziehungskonzept der Zwölf Stämme. 2013 wurden deshalb 40 Kinder in staatliche Obhut genommen. Mehrere Eltern wollten die Bundesregierung vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte verklagen.
Welt, 22. März 2018

Sektenchef verscharrt Opfer des Diktators

Chilenische Behörden haben auf dem Gelände der berüchtigten Sekte Colonia Dignidad ein Massengrab entdeckt. Zwischen zehn und zwölf Gegner des einstigen Diktators Augusto Pinochet seien vermutlich auf dem Anwesen getötet und heimlich verscharrt worden, sagte Richter Jorge Zepeda. Zudem sei auf der Anlage der Sekte, die jahrzehntelang von dem deutschen Paul Schäfer geleitet wurde, auch gefoltert worden.

Hamburger Abendblatt, 28. März 2018


Kristin Kreuk bricht Schweigen

Schauspielerin Kristin Kreuk (35, "Smallville") hat am Donnerstag ihr Schweigen über ihr Engagement bei "NXIVM" gebrochen - einer Selbsthilfegruppe, deren Anführer in den USA beschuldigt wird, eine Sekte geführt zu haben, in der Frauen angeblich als Sex-Sklavinnen missbraucht wurden. Am Montag war Keith Raniere (57) wegen Sexhandels in Mexiko festgenommen und in die USA ausgeliefert worden.

Stern, 30. März 2018

Die Leute vom Tal

Wuppertal hat viele religiösen Gruppierungen – auch Rosenkreuzler und Templer, Zeugen Jehovas, Sieben-Tags-Adventisten und, und, und ... Das hat Michael Harscheidt in seinem Buch "Die Leute vom Tal – Geheimnisvolle Hardt" verarbeitet.

Wuppertaler Rundschau, 6. April 2018

Ausstieg als endgültiger Ausweg?
Nach dem ersten Höhenflug folgt die Skepsis – und später die kritische Auseinandersetzung. Sektenaussteiger machen oft ähnliche Entwicklungen durch. Nicht selten ist jedoch auch der Ausstieg kein endgültiger Ausweg.

Mitglieder von strenggläubigen Gruppen fallen aus allen Wolken, wenn ihre Gemeinschaft als Sekte eingestuft wird: "Ich, ein Sektenanhänger? Das ist völlig absurd", antworten sie aus tiefster Überzeugung. "Sekten sind alle anderen Bewegungen, aber doch nicht wir!"

Sonntag, 1. April 2018

Gehört verboten

12. Juni 2008
Sehr geehrter Herr Tjaden,

ein die Religionsgemeinschaft „Jehovas Zeugen in Deutschland" vertretender Rechtsanwalt hat sich an Google wegen Ihres Blogs „Vom Wachtturm herunter", das sie unter der Adresse: zeugenjehovas.blogspot.com betreiben, gewandt und um Löschung der Domain gebeten. Für den Fall der Nichtlöschung hat die Religionsgemeinschaft rechtliche Schritte angedroht und eine klageweise Löschung der von Ihnen genutzten Domain in Aussicht gestellt.

Die Vereinigung ist der Ansicht, durch die Internetadresse
zeugenjehovas.blogspot.com seien die Namensrechte der Religionsgemeinschaft verletzt, es entstehe eine Identitätsverwirrung.

Ich würde mich über einen Rückruf von Ihnen freuen, um die Sache mit Ihnen zu besprechen.

Da die Angelegenheit sehr eilt, bitte ich um dringenden Rückruf noch heute oder morgen. Sie erreichen mich von 9.30 Uhr bis 18.00 Uhr unter der u.a. Telefonnummer.

Mit freundlichen Grüßen
A. L.

13. Juni 2008
In eigener Sache

Ich habe heute den google-Mitarbeiter angerufen. Er teilte mir mit, dass die Zeugen Jehovas nicht nur gegen mich, sondern auch gegen google juristisch vorgehen wollen, falls dieser blog-Name nicht aus dem Netz verschwindet. Derzeit diskutiert google das weitere Verhalten. Gesperrt werden diese Seiten nicht. Im Zweifelsfalle benenne ich sie um in http://vomwachtturmherunter.blogspot.com. Verfasser des Schreibens vom 2. Mai 2008 an google ist übrigens wieder Rechtsanwalt Armin Pikl…

13. Juni 2008
Sehr geehrter Herr Tjaden,

vielen Dank an dieser Stelle noch einmal für Ihren Rückruf heute Vormittag.

Wir werden uns kommende Woche wieder bei Ihnen melden.

Mit freundlichen Grüßen
A. L.

18. Juni 2008

Sehr geehrter Herr Tjaden,

ich möchte Ihnen hiermit kurz mitteilen, dass die Google Inc. sich derzeit gegenüber der Religionsgemeinschaft Jehovas Zeugen in Deutschland rechtlich nicht verpflichtet sieht, die von Ihnen bei blogger.com registrierte Third-Level-Domain "zeugenjehovas.blogspot.com" zu löschen. Dieses haben wir
namens der Google Inc. dem Rechtsanwalt der Religionsgemeinschaft heute mitgeteilt.

Mit freundlichen Grüßen
A. L.

Donnerstag, 8. März 2018

Der April-Scherz

2018 so fleißig wie noch nie. 
Vatikan will Ostern verteidigen

Große Aufregung im Vatikan: Zu nächtlicher Stunde huschen Männer in Frauenkleidern über den Petersplatz, sie eilen zu Beratungen in abhörsicheren Räumen. Denn dieses Jahr ist Ostern ein April-Scherz. Die Behauptung, dass islamistische Kreise dahinter stecken, macht die Runde. Der Papst weiß zuverlässigen Quellen zufolge noch nicht, wie er es dieses Jahr mit dem Ostersegen halten soll. "Der darf nicht für einen Scherz gehalten werden", sagt ein Vatikansprecher, der nicht namentlich genannt werden will.

Angst hat die katholische Kirche vor Scherzbolden, die behaupten, dass Josef das offene Grab entdeckt hat. Mit Witzen dieser Art könnte die Legende von der heiligen Jungfrau Maria erschüttert werden, fürchten einige Kardinäle. "Schon die Jungfrauengeburt ist kaum noch zu halten", sagt der ungenannte Vatikansprecher, "denn gemeint ist mit Maria eigentlich eine junge Frau."

Unbeeindruckt zeigt sich die Vereinigung der Osterhasen. Ein Sprecher: "Unsere Mitglieder werden dieses Jahr so viele Ostereier verstecken wie noch nie. Alle Kinder können sich also davon überzeugen, dass Ostern alles Mögliche ist. Aber kein April-Scherz."  


Donnerstag, 8. Februar 2018

Unerforschte Sekten

Zeichnung: Sekten-Info
Nordrhein-Westfalen
Die Heilslehre der Jugendämter

In Deutschland gibt es fast 600 Jugendämter. Doch keine dieser Behörden ist Thema der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen oder der katholischen Weltanschauungsbeauftragten. Das ist verwunderlich. Zum einen wegen der Sekten-Merkmale, die Jugendämter aufweisen, zum anderen wegen der großen Zahl der gläubigen Mitglieder. 

Als wichtigstes Sekten-Merkmal erwähnenswert ist der Glaube an den einzigen Weg zum Kindeswohl, den niemand verlassen darf, wenn er sein Heil als Mutter oder Vater nicht gefährden will. Abweichungen von der Lehre werden nicht geduldet, heißt es in Sekten "Dann kommst du nicht ins Paradies/in den Himmel", so heißt es in Jugendämtern "Wenn Sie nicht kooperativ sind, bekommen Sie Ihre Kinder nicht wieder". Die Lehre wird rigoros ausgelegt, Zweifel sind für Sekten vom Teufel, für Jugendämter aus den falschen Lehrbüchern. 

Wo eine Lehre ist, sind natürlich auch erstens Schriftgelehrte und zweitens der Hohe Rat. Den Hohen Rat bilden Gutachter, die dafür zuständig sind, die Lehre der Jugendämter in ihre Schriftstücke so einfließen zu lassen, dass sie begründet klingen, die Schriftgelehrten arbeiten an Familiengerichten, sie tun, was der Hohe Rat ihnen im Sinne der Lehre der Jugendämter auferlegt.

So, wie Sektenmitglieder noch nie den Himmel oder das Paradies gesehen haben, so haben Jugendamtsmitarbeiterinnen und Jugendamtsmitarbeiter noch nie funktionierende Sozialpädagogik gesehen, deswegen müssen sie gläubig bleiben.

Nichts anhaben können Sekten und Jugendämtern falsche Prophezeiungen. Ob Kindeswohlgefährdung oder Weltuntergang, was morgen falsch ist, gilt auf jeden Fall bis morgen.  

Freitag, 12. Januar 2018

Lächerliche Zeugen

Wo holen die nur ihre Verbote her?

An anderer Stelle habe ich es bereits erwähnt: Wenn Zeugen Jehovas ihre Broschüren in öffentlichen Bücherschränken auslegen, lege ich sie in meinen Fahrradkorb und nehme sie mit. Meistens zur schadstofffreien Entsorgung, hin und wieder aber auch zu meiner Erheiterung. Wie jetzt die Broschüre "Bewahrt euch in Gottes Liebe", erschienen vor 10 Jahren. 

Das 13. Kapitel ist den Festen und Bräuchen gewidmet, "die Gott nicht akzeptieren kann", worum sich sein Sohn der Bibel zufolge aber nie gekümmert hat. Doch das ist ein anderes Thema. Weihnachten wird in diesem Kapitel als "getarnter Sonnenkult" abgelehnt, Ostern als "verkappter Fruchtbarkeitskult", auch über Geburtstage sagt die Bibel angeblich Negatives.

Das hören wir uns doch jetzt einmal an (zweimal wäre unerträglich): Wer mehrere Bibelstellen erwartet, die sich mit Geburtstagen beschäftigen, sieht sich von den Zeugen Jehovas getäuscht: "Die Geburt eines Kindes war schon immer ein Grund zu großer Freude (Ich verzichte hier auf biblische Geschichten über Väter=Diener Gottes, die sich keinesfalls über die Geburt eines Kindes gefreut haben). Dennoch wird in der Bibel mit keiner Silbe erwähnt, dass man den Geburtstag eines Diener Gottes gefeiert hätte (Okay, in der Weihnachtsgeschichte wird nicht die Geburt eines Diener Gottes gefeiert, sondern nur die Geburt von Jesus)."

Wenn in der Bibel Geburtstagsfeiern erwähnt werden, so die Zeugen Jehovas, dann hat über diesen Feiern "ein dunkler Schatten (gelegen), vor allem auf der von Herodes, denn er ließ damals Johannes den Täufer enthaupten".

Da die Zeugen Jehovas nie ohne Teufel auskommen, kommen in diesem Kapitel auch Hinweise auf Verse aus dem Buch Hiob vor. Dieses Buch beginnt mit einem Treffen der "Gottes Sohne" und des Teufels mit Gott. Der Teufel berichtet, dass er auf der Erde weit herumgekommen sei, Gott fragt den Teufel, ob er auch auf Hiob acht gegeben habe. Dann kommt es zu einer Art Wette zwischen Gott und dem Teufel. Der Teufel soll Hiob schaden, wo er kann, nur umbringen darf er ihn nicht. Das Schicksal Hiobs ist der Wetteinsatz.

Wer nun erwartet, dass sich Zeugen Jehovas offiziell auch mit dem Teufel verbandeln dürfen, dem ist diese Sekte ein großes Geheimnis, das aber schnell gelüftet werden kann: Die Begründungen für Verbote sind so weit hergeholt, dass man sich nur darüber wundern kann, dass nicht bei jeder Versammlung der Zeugen Jehovas großes Gelächter ausbricht.