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Sonntag, 5. Mai 2024

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Zeugen Jehovas: Ein Toter bei Bombenanschlag

Der Gott, der nicht da war

Bald auch Schneiderinnen
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13-Jährige wird Sekten-Chefin

Jesus kommt am 12. Oktober 2024 wieder

Über Unsinn in der Neuapostolischen Kirche

Die Weihnachtsgeschichte-Neufassung

Sinnloser Tod eines Zeugen Jehovas

Prozess: Hat "Prophet" Frau missbraucht?

Die NAK und ihre Geschichte

In den Tod gesprungen
Ein NAK-Kirchenpräsident macht sich Sorgen um mich

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Neuapostolische Kirche Westdeutschland vs Kritiker

"Die Seekers", die Aliens und der Weltuntergang
Aufgelesen 2020 (I)

Wahre Helden-fast wie Schindler
Die NAK während des Hitlerfaschismus

Ein paradiesischer Krimi: Wer hat die erste Frau von Adam beiseite geschafft?
Mit Hesekiels Fluggerät zum Garten Eden

Sekte sammelt Infos
Aufgelesen (2020)

Liebloses Geschwafel
Wenn ein Betriebswirt predigt

So schön wird keine Braut
Der Sekten-Brexit

Scientology bietet kostenlosen Stresstest an
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Der Gott der Kästen
Abenteuer auf einer Scheibe

Die Augenbrauen der Neuapostolischen Kirche
Enttarnt von der Neurowissenschaft

Aufschlussreiche Veröffentlichung über den letzten Stammapostel der Neuapostolischen Kirche/Die irrenden Narren 
Lob für Broschüre

Der Missbrauch
Des Missbrauchsgipfels

Ist hoher NAK-Funktionär bestechlich?
Aufgelesen (2019)

Zeugen Jehovas stehlen ihr die Jugend
Aufgelesen 2018 (V)

Zeugen Jehovas auf Madeira für Frauenpower
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Arbeiten Zeugen Jehovas schon bald für Unternehmer aus Bayern?
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Neuapostolische Kirche: Nicht mehr als Erste im Paradies
Aufgelesen 2018 (IV)

Kein Kontakt mit dem Vater
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Der irrende Scientologe
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Unerforschte Sekten
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Katholische Kirche: Immer voreilig
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Gott konnte man früher lernen
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Leserbrief zu Kommentar über Zeugen Jehovas
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Die Probleme von Adam mit seiner ersten Frau
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Lady Milford hätte NAK-Chef nichts mitzuteilen 
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Nur Bares ist Wahres
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Evangelische Hochschule für soziale Arbeit Dresden 
Erschießt den Bock und bewaffnet den Gärtner 

Der bessere Weg: Verleumdung
Lehrer aus Lüdinghausen angeklagt und verurteilt

Wenn der NAK-Bademeister arbeitet 
Denk-Bar (VII)

Papst stoppt Katholiken-Vermehrungssucht 
Keine Karnickel mehr

Die Geschichte von Gott
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2007 bei einem Kongress der Zeugen Jehovas
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NAK-Mitglieder haben Zeugen Jehovas verraten?
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Anthroposophie: Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit?
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Sonntag, 2. Oktober 2022

Bald auch Schneiderinnen

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In Ämtern der Neuapostolischen Kirche

Diese Bekanntgabe veranlasst einen Kritiker der Neuapostolischen Kirche (NAK) sogar zu längeren Ausführungen. Dabei kann man das, was dahinter steckt, ganz kurz zusammenfassen: Derzeit heißt der Chef der NAK Jean-Luc Schneider, irgendwann soll auch eine Jeanette-Lucie Schneiderin möglich sein. Letzten Endes entscheidet das aber Gott. Das ist übrigens jener Herr, der derzeit zu jedem toten Kind im Ukraine-Krieg kein Wort zu sagen hat. War er bisher einfach zu beschäftigt mit NAK-Reformen und holt das jetzt nach? 

Gemach. Der Bekanntgabe von Schneider zufolge (Stap steht für Stammapostel, Stammapostel steht für so eine Art Papst) stünde auch in diesem Fall einer solchen Kehrtwende der menschliche Wille entgegen. Wenn die Gemeinden keine Frauen in Ämtern dulden wollen, könnte Gott so viele Frauen vorschlagen, wie er wollte, keine hätte eine Chance. Wahrscheinlich müsste er auch erst einmal die NAK fragen, bevor er den Kindern in der Ukraine zu Hilfe eilen dürfte. Und wenn die NAK sagen würde, also den Jungs gern, aber bitte nicht den Mädchen, wäre halbes Leid das einzig Machbare. 

Auch der Papst will Frauen in der katholischen Kirche in Ämtern dulden. Das, hat er kürzlich gesagt, sei keine Frage des Feminismus, sondern eine Frage der Gerechtigkeit. Eins muss man ihm lassen: Gott hat er in diesem Satz nicht erwähnt. Wahrscheinlich, weil bisher niemand mit absoluter Sicherheit sagen kann, ob Gott nicht doch eine Frau ist. 

Sonntag, 19. Dezember 2021

Kluger Dichter

Dumme Sekte

“Die Welt bricht alle und danach sind viele stark an den gebrochenen Stellen."

Ernest Hemingway

Mein lieber Freund von der "Querdenker"-Bewegung, du hast mich gefragt, warum ich immer so optimistisch bin. Vielleicht gibt dir der folgende Text über eine Bewegung, für die alles außerhalb von ihr vom Teufel ist, während außerhalb eurer Bewegung alles Bill Gates sein soll, ein paar Hinweise. 

Als ich diesen Satz von Hemingway kürzlich in einem amerikanischen Spielfilm mit Anthony Hopkins gehört habe, dachte ich an die schlimmen Tage während meiner Kindheit. Das waren die Sonn- und Werktage, an denen mich meine Eltern mit in die Veranstaltungen der Neuapostolischen Kirche nahmen, bei denen wüste Drohungen gegen alle ausgestoßen wurden, die anderer Meinung waren als der Chef vom Ganzen, der den Titel "Stammapostel" führte und sich dabei wie der Papst in Rom auf Petrus berief. Damals durchschaute ich dieses Missverständnis einer Bibelstelle noch nicht, doch immerhin sträubte sich mein Inneres gegen die Hetze gegen jeden Andersdenkenden.

Als ich später Tonaufnahmen von Adolf Hitler und Joseph Goebbels hörte, erinnerten mich diese hasserfüllten Reden an die Reden des damaligen Kirchenchefs, der von sich behauptete, er werde nicht mehr sterben, weil Jesus zu seinen Lebzeiten wiederkomme. Dann hätten die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche einen Grund zum Feiern, hieß es, anschließend würden sie ein Tausendjähriges Friedensreich regieren. Wer das nicht glaube, könne sich beim Jüngsten Gericht nicht einmal mehr verteidigen: "Gott wird ihn mit Donnerstimme niedermachen. Wer vor ihm steht, wird sprachlos sein." Drohte mir nicht nur ein neuapostolischer Priester.  

Sofort tauchte ein Bild vor mir auf: Adolf Hitler wurde in den Gerichtssaal gerufen-und dann? Die gleiche Reaktion von Gott? Donnerstimme-und der Nächste bitte? Und wie passte das zum Judenhass der Neuapostolischen Kirche, die behauptete, die Juden dürften sich über ihr Schicksal während des Hitlerfaschismus nicht beklagen, schließlich hätten sie Jesus an die Römer verraten? 

Wenn diese Hetze nichts mehr half, wurde es persönlich. Wer nicht fest an den Stammapostel glaube, der müsse damit rechnen, dass er eines Tages von seinen Eltern verlassen werde. Während die als Gläubige mit Jesus im Himmel Hochzeit feierten, stünde man einsam vor seinem Elternhaus. Da beeindruckte mich dieser Schwachsinn schon nicht mehr. Mit Angst-Mache konnte man bei mir nicht landen. Ich ging und niemand traute sich mit mir eine Diskussion zu. Statt dessen wurde ich 1974 von zwei neuapostolischen Männern, die unvermittelt vor dem Haus in Mainz standen, in dem ich eine Studentenbude hatte, dazu aufgefordert, aus der Neuapostolischen Kirche auszutreten.

Also ging ich zum Standesamt in Mainz. Erst erklärte mir der Beamte, dass ich aus dieser Sekte gar nicht offiziell austreten könne, weil der Staat solche Mitgliedschaften gar nicht registriere, dann machte er sich schlau und stellte fest: "Sie sind evangelisch getauft." Das hatten mir meine Eltern nie verraten. Hätten sie das getan, hätten sie mir einiges erspart. Ich hätte aber einiges auch nicht erfahren. Den üblen Missbrauch einer Religion zum Beispiel. 

Heute nun jammert die Neuapostolische Kirche durch die Gegend, sie bitten überall um Entschuldigung und wollen sich bessern. Und wieder glaube ich ihnen nicht. Das Ergebnis: Ich habe nicht einmal mehr vor den Corona-Viren Angst. Obwohl die Pandemie fürchterlich ist. 


Samstag, 18. Juni 2016

Aufgelesen 2016 (II)

Ein starkes Debüt

Der Roman und das Leben des 32-jährigen Autors weisen viele Parallelen auf. Auch Varatharajahs Familie ist in den 80er Jahren aus Sri Lanka nach Deutschland geflohen. Sie wurden in Bayern in verschiedenen Asylheimen untergebracht und sind ebenfalls Zeugen Jehovas.

Tagesspiegel, 21. März 2016



Robert Betz und die Transformationszeit

So weit, so gut. Doch was Robert Betz so besonders und in den Augen seiner Kritiker so gefährlich macht, ist das Weltbild, in das er sämtliches Tagesgeschehen einordnet. Ob die Enthüllungen rund um die FIFA, der Vertrauensverlust der Banken oder die Flüchtlingskrise: alles kein Zufall, sondern Anzeichen einer "Zeit der Wahrhaftigkeit", der sogenannten "Transformationszeit". Darunter versteht Betz die Möglichkeit zu einem "Bewusstseinssprung", infolgedessen den Menschen nach Jahrtausenden wieder klar wird, wer sie wirklich und warum sie auf der Erde sind. "Wir sind die erste Generation, die jetzt lernt, dass sie ein qualitativ völlig anderes Leben führen kann", frohlockt er. Man müsse nur auf sein Herz hören, das eine natürliche Verbindung zum "Allwissen" besitze. "Dein Herz weiß millionenfach mehr als deine Birne", konstatiert Betz.

Rhein-Neckar-Zeitung, 21. März 2016

Religiöses Wuppertal

Das Buch besteht aus zwölf Kurzgeschichten: Michael Harscheid, 1941 in Wuppertal geboren, war Gymnasiallehrer, ist gewählter Kirchmeister, hat 2013 schon ein Buch mit dem Titel "Der Templer Code. Gottes geheime Elite" geschrieben – und sich jetzt damit beschäftigt, das religiöse Wuppertal kennenzulernen.

Wuppertaler Rundschau, 23. März 2016

Neugründung der christlichen Urkirche

Die Kirche der Mormonen, die sich selbst als christliche Religion sieht, ist umstritten, manchmal wird sie sogar als Sekte bezeichnet. Dem widerspricht Rechenberg: „Sekten sind meist Abspaltungen anderer Kirchen. Wir glauben an die Lehren Christi und an die Neugründung der christlichen Urkirche. Wir setzen bestimmt niemanden unter Druck, aber es gibt natürlich Gebote, die wir beachten.“

Kölnische Rundschau, 29. März 2016



Zeugen Jehovas großer Eltex-Kunde

Einen Großauftrag hat Eltex von der Koran-Druckerei in Saudi-Arabien an Land gezogen, die zwei neue Befeuchtungsanlagen sowie Ersatzteile für zwei vorhandene Anlagen bestellt hat. Mit 300 000 Euro ist das "einer der größten Aufträge der Firmengeschichte." Ein großer Kunde ist außerdem die Kirche der Zeugen Jehovas, die weltweit 15 Druckereien hat und jährlich 1,3 Milliarden Zeitschriften und 80 Millionen Bücher produzieren. Allein der "Wachtturm" hat eine Auflage von 45 Millionen Exemplaren.

Badische Zeitung, 1. April 2016

Ein Atheist besucht Götter

Der Atheist Gideon Böss (33) beschreibt in seinem neuen Buch sehr unterhaltsam, aber ohne Spott verschiedenste Religionen.

Gideo Böss ist in seinen eigenen Worten „so alt wie Jesus, als er gekreuzigt wurde“, also 33. Der Berliner Autor hat deutschlandweit 26 Kirchen, Tempel und Hexenhäuser besucht und darüber ein Buch geschrieben: „Deutschland, deine Götter“ (Tropen-Verlag, 398 Seiten, 19,95 Euro).

Berliner Zeitung, 5. April 2016

"Wir waren nicht mehr nützlich"

Vor einem Jahr habe sich dann die wahre Liebe unter den Zeugen Jehovas gezeigt: „Mein Mann geriet unter betrieblichen Stress, musste deswegen auch nach einem Unfall für längere Zeit ins Krankenhaus.“, sagt Laimer, „In dieser Zeit hat man uns fallengelassen. Wir waren nicht mehr nützlich, weil wir nicht mehr spenden und für sie arbeiten konnten.“ Das Ehepaar Laimer wurde vor drei intern ernannte Richter zitiert – und schlussendlich von der Gemeinschaft ausgeschlossen.

Tageszeitung Südtirol, 5. April 2016

Jehova vernichtet blaue Schlümpfe

Jehova ist nicht in Retterlaune, denn Jehova ärgert sich über blaue Schlümpfe. Blaue Schlümpfe haben seine nimmermüden Zeugen bei einem ihrer Schützlinge gefunden. Blaue Schlümpfe, welch eine Verhöhnung der göttlichen Schöpfung. Die Schlümpfe werden vernichtet, vor den Augen Danielas, eine Abschreckungsmaßnahme.

Tagesspiegel, 8. April 2016
Keine Sternstunden mit Kartenlegerin

Ansonsten bleibt “Heute ist ein schöner Tag, weil…” eine Rubrik der “Neuen Presse Hannover”. Die findet den heutigen Mittwoch schön, weil der nächste Mittwoch noch schöner wird, denn: “Am 20. April empfängt die Moderatorin Griseldis Wenner bei den ´Ihme-Sternstunden´ Heinrich Prinz von Hannover, die Kartenlegerin Sylvie Kollin und den Anwalt Matthias Waldraff. Kollin legt den Gästen ab 15 Uhr beim kommunalen Seniorenservice (Ihmepassage 5) die Karten.”

Tjadens Welt, Hier weiter prophezeien, 13. April 2016
Neue Vorwürfe gegen "Zwölf Stämme"-Lehrerin 
Zu Beginn des Prozesses hatte Richter Lenart Hoesch mit der Nachricht überrascht, dass ihm eine neue Kripo-Akte aus Norddeutschland auf den Tisch gekommen sei. Darin geht es um bislang nicht bekannte Vorwürfe, die nicht "ganz ohne" seien. Zur Angeklagten sagte er: "Die Zeugenvernehmung, die neu gekommen ist, wirft auf Sie kein gutes Licht." Das Urteil soll nächste Woche fallen.

Südwestpresse, 20. April 2016

Werbung nach dem Tod der Mutter

Der Trauerfall liegt bereits einige Wochen zurück, doch noch immer ist Martin Derks stinksauer. Der Uelsener hatte nach dem Tod seiner Mutter, die im Alter von 88 Jahren verstorben war, ein Schreiben in seinem Briefkasten vorgefunden, mit dessen Absender aus Nordhorn er nichts anfangen konnte. Den Kondolenzbrief fand er zunächst in der Tonart nicht ungewöhnlich. Erst als er den eingelegten Flyer mit Hinweis auf die Internetadresse jw.org der Zeugen Jehovas entdeckte, war er aufgebracht. „Ich möchte nicht, dass das anderen passiert, die nach einem Todesfall in einer schwierigen Gemütslage mit solchen Werbebotschaften für eine Religionsgemeinschaft konfrontiert werden“, sagt der Uelsener in einem Gespräch mit den GN.

Grafschafter Nachrichten, 20. April 2016


Psychische Probleme nach Gewalt

Nach den Prügelvorwürfen gegen Mitglieder der „Zwölf Stämme“ haben Zeugen vor dem Landgericht Augsburg gegen eine Lehrerin der Sekte ausgesagt. Die angeklagte 56-Jährige sei besonders streng gewesen und habe Kinder heftig geprügelt.

Das berichteten zwei inzwischen erwachsene Geschwister. Die junge Frau und ihr Bruder wuchsen in der Sekte auf und sind inzwischen ausgestiegen. Beide haben nach eigenen Angaben psychische Probleme aufgrund der erlittenen Gewalt.

Focus, 27. April 2016

Gespräche mit dem Jenseits

Ein Jenseitsgespräch kostet bei Eva-Maria Bartl normalerweise hundert Euro. Wenn sie auf Messen einen Vortrag über ihre Arbeit hält, sind kurze Kontakte kostenlos. Eine Frau aus der ersten Reihe im Publikum hat Bartl gebeten, einen Mann im Jenseits zu suchen, der ihr mal viel bedeutet hat. Es handelt sich um einen verstorbenen Wunderheiler aus Kroatien, der in der Szene gewisse Berühmtheit genießt. "Ist egal, wer das ist", sagt Eva-Maria Bartl. Sie trägt ein weites, dunkles Gewand, ihre Stimme ist angenehm weich. "Du kannst auch nach Jesus fragen."

Die Welt, 1. Mai 2016

Vater von Scientology-Chef packt aus

Das Buch trägt den Tiel „Ruthless (Skrupellos) – Scientology, mein Sohn David Miscavige und ich“. Darin packt der 80-Jährige über seine Zeit im Sekten-Hauptquartier „Gold Base“ aus, über seinen tyrannischen Sohn – und wie er der Sekte nach rund 40 Jahren den Rücken kehrte.

Bild, 2. Mai 2016

Propheten der Angst

Die Zeugen Jehovas sieht allerdings auch die evangelische Kirche in Bayern kritisch. "Sie sind Propheten der Angst", sagt der Beauftragte für Sekten- und Weltanschauungsfragen, Matthias Pöhlmann.

Nordbayern, 7. Mai 2016

Kreative Antwort auf Zeichentrickfilm der Zeugen Jehovas

Die Zeugen Jehovas sind nicht nur bekannt für ihre Überraschungsbesuche an der Haustür, sondern auch für die gewöhnungsbedürftigen grafischen Adaptionen ihrer Lehren. In den USA haben sie nun einen Zeichentrickfilm veröffentlicht, der Kinder darüber aufklärt, dass Schwulsein in den Augen Jehovas Sünde ist.

Humanistischer Pressedienst, 11. Mai 2016

Sektenexperten und Aussteiger warnen vor Neuapostolischer Kirche

Der Pfingstsonntag brachte für die neuapostolischen Christen in Frankfurt am Main ein besonderes Ereignis: Der internationale Kirchenpräsident, Stammapostel Jean-Luc Schneider, feiert im "Congress Centrum Frankfurt" einen Gottesdienst, 2000 Besucher wurden erwartet. Aber die Heilslehre der neuapostolischen Kirche ist umstritten - Sektenexperten und Aussteiger warnen vor der Kirchengemeinschaft.

Hessenschau, 15. Mai 2016

Stellungnahme der Neuapostolischen Kirche

Wir nehmen die aus unserer Sicht unfaire Form der Berichterstattung zur Kenntnis und distanzieren uns von den unzutreffenden, überholten Äußerungen im Beitrag, sowie von den teilweise polemischen Aussagen des Kommentators. Die Kirchenleitung prüft eine angemessene Reaktion auf die unausgewogene Berichterstattung gegenüber dem HR.

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Als sei jemand gestorben
Es war die bisher wohl düsterste Phase in ihrem Leben. Moderatorin Michelle Hunziker (39) geriet nach dem Tod ihres Vaters Rudolf im Jahr 2001 die Fänge der Sekte „Krieger des Lichts“. 

Nun hat auch ihre Mutter Ineke Hunziker (73) zum ersten Mal darüber gesprochen wie es war, die eigene Tochter an solche Menschen zu verlieren. „Sie können sich das nicht vorstellen. Das ist wie, als ob jemand gestorben ist. Ich konnte nichts machen. Die haben ihr nicht erlaubt, Kontakt mit der Familie zu haben“, sagte sie im Interview mit „RTL Exclusiv“. „Das hat fünf Jahre gedauert, das war ganz schlimm. Das war die schlimmste Zeit in meinem Leben.“
Bunte, 24. Mai 2016

Schweiz: Mehr Anfragen zu Zeugen Jehovas nach Missbrauchs-Skandal

Insgesamt verzeichnet Infosekta für das Jahr 2015 11 Prozent mehr Kontakte als im Vorjahr. Dabei sei mit 103 Erstanfragen zu den Zeugen Jehovas ein Rekord für diese Gruppierung erreicht. Die Beratungsstelle begründet die vielen Anfragen zu den Zeugen Jehovas damit, dass diese Gruppierung 2015 vermehrt mit negativen Schlagzeilen auf sich aufmerksam machte: Die systematische Vertuschung tausender Fälle von Kindesmissbrauch durch die Organisation wurde laut Infosekta letztes Jahr in Australien von einer staatlichen Kommission untersucht.


Kath ch, 28. Mai 2016


Isoliertes Leben

Als sie noch ein Kind war, traten ihre Mutter und Großmutter den Zeugen Jehovas bei. Binnewies kommt aus Burgdorf: „Als Kind wurde ich zu den Treffen mitgenommen und habe die Ansichten dadurch von meinem Umfeld vermittelt bekommen, weshalb ich mich dann mit 14 bewusst entschieden habe dazuzugehören.“ Von da an bestimmte der Glaube ihr Leben – immer extremer: „Es gibt Regeln für jeden Bereich im Leben. Der Kontakt zu Außenstehenden soll auf ein Minimum beschränkt werden, man darf nichts lesen, was nicht christlich ist, die Kleidung muss extrem konservativ sein. Dreimal in der Woche muss man zu den Zusammenkünften gehen, zehn Stunden von Tür zu Tür missionieren.“

Neue Presse Hannover, 29. Mai 2016


Zeugen Jehovas lassen Tennis-Star keine Wahl

Serena Williams, 34, glamouröse Nummer eins der Tennis-Welt, hat nichts mit Politik am Hut.

"Ich gehe nicht wählen", sagte die Amerikanerin am Rande der French Open und begründete dies mit ihrer Zugehörigkeit zu den Zeugen Jehovas.

Sport 1, 2. Juni 2016

Hirngespinst als reale Möglichkeit

Reformation und Protestantismus brachten noch einmal einen Aufschwung des Weltuntergangsglaubens. Der Papst galt als der Antichrist, dessen Kommen die Apokalypse einleiten würde. "Heutigentags" schreibt Fried, "vermag kaum mehr ein Christ – von Sekten abgesehen –, Weltuntergang und Jüngstes Gericht ernst zu nehmen." Die Pointe ist, dass die modernen Naturwissenschaften die Apokalypse rehabilitiert haben. Seitdem wir wissen, dass die Sonne irgendwann verlöschen wird und dass im Weltall Meteoriten herumschwirren, deren Einschlag (wie vor Millionen Jahren schon einmal geschehen) fast alles Leben auslöschen könnte, ist das jahrtausendealte Hirngespinst mystischer Juden und Christen plötzlich eine ganz reale Möglichkeit.

Die Welt, 4. Juni 2016

Die Wahrheit über einen verschwundenen Studenten

1975 verschwand aus Siegen unter mysteriösen Umständen der damals 25-jährige Sozialpädagogikstudent Wolfgang Müller. Er hinterließ nur die Nachricht, dass es keinen Zweck habe, nach ihm zu suchen. Nur so viel kam in den Folgejahren heraus: Er befand sich in der Colonia Dignidad, einer vom kriminellen Sektenführer Paul Schäfer in Chile gegründeten Kolonie, in der 350 Deutsche lebten. Erst jetzt kommt die ganze Wahrheit ans Licht – und die ist alles andere als erbaulich: Müller gehörte zur Führungsriege um Paul Schäfer und wurde dafür vom höchsten chilenischen Gericht verurteilt.

Der Westen, 8. Juni 2016

Bürgerbüro von Meinersen bald in ehemaligem NAK-Gebäude

Die ehemalige Neuapostolische Kirche, übrigens in direkter Nachbarschaft zur Polizei, liege zwar auch nicht zentral im Dorf. „Sie ist aber für viele Bürger deutlich besser zu erreichen als unser Rathaus in Randlage“, sagte Föcks. Zudem könnte man dort, ebenfalls im Interesse der Bürger, mit „abweichenden Öffnungszeiten experimentieren“, sagte der Erste Samtgemeinderat.

Wolfsburger Nachrichten, 8. Juni 2016

Für Sekten-Prügel ins Gefängnis

Eine Lehrerin der umstrittenen Sekte „Zwölf Stämme“ soll wegen Prügelvorwürfen ins Gefängnis. Das fordert zumindest die Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung sieht das anders.

Merkur, 15. Juni 2016

Samstag, 2. Mai 2015

Keine Karnickel mehr

Papst stoppt die Katholiken-Vermehrungssucht

Früher sind sie brav in die Kirche gegangen, zwischendurch rammelten sie wie die Wilden. Damit will Papst Franziskus Schluss machen. "Katholiken müssen sich nicht vermehren wie die Karnickel", hat er gesagt. Glaubwürdig ist der Mann. Als Papst vermehrt er sich auch nicht, er ist nicht nur in der Kirche brav.

Vorbildfunktion sollen standesamtlich Wiederverheiratete haben. Die sollen wie Geschwister zusammenleben, wenn sie wieder in den Genuss der Segnungen der Kirche kommen wollen. Was suchet ihr die Gesegneten bei den Rammelnden...

Auch Homosexuelle sollen auf diese Nichtrammel-Linie einschwenken. Mögen dürfen sie sich nach Auffassung des Papstes durchaus, nur zeigen sollen sie es nicht. Da versteht er keinen Spaß...Und zwar sehr ernsthaft.

Nun sollten wir alle dafür beten, dass der Papst mit seinem Kampf gegen die Katholiken-Vermehrungssucht erfolgreich ist. Ein bisschen weniger Verlogenheit würde der Welt durchaus gut tun. Keine Katholiken mehr dagegen muss als Utopie eingestuft werden. Angeblich fromme Leute, die einem den Spaß verderben wollen, wird es immer geben. Man darf sich den Spaß einfach nicht verderben lassen.

Dass der Papst bei Sex und Lust, Zärtlichkeit und Wildheit ausgerechnet an Karnickel denkt, gibt zu denken...

Donnerstag, 26. Februar 2015

Aufgelesen 2015

UFO-Kult mit religiösen Ausmaßen

Da die CIA an der absoluten Geheimhaltung festhielt, standen auch Fluglotsen und Teile der Air Force vor einem Rätsel. CIA-Chef Walter Bedell Smith forderte sogar von der Air Force eine möglichst objektive Untersuchung von UFO-Phänomenen. Sein Vorgänger, Roscoe Hillenkoetter, sicherte sich den wohl besten Überblick über UFO-Sichtungen: Der Ex-CIA-Chef fungierte als führendes Mitglied des National Investigations Committee On Aerial Phenomena (NICAP). In den USA hat der UFO-Kult religiöse Ausmaße angenommen und wurde von Sekten aufgegriffen.


Telepolis, 4. Januar 2015


Nach den Morden in Paris

Ich fürchte, mit Fundamentalisten können Sie nicht diskutieren. Deshalb nennt man sie auch Fundamentalisten. Und unter den Fundamentalisten sind die religiösen die schlimmsten. Die glauben doch tatsächlich, in irgendeinem höheren Auftrag zu handeln.

Klaus Staeck im NDR-Interview, 9. Januar 2015

Diskussion über "Gotteslästerungs"-Paragraphen

Lindner sagt: Religionsgemeinschaften müssten Satire und Spott genauso ertragen wie jeder Bürger, jede Partei und jede Institution. Die Abschaffung des Paragrafen 166 "wäre ein unschlagbares Bekenntnis zur Meinungsfreiheit". Der FDP-Chef greift damit eine alte Diskussion auf. Eine Mehrheit ist jedoch nicht in Sicht. Außer den Liberalen wollen nur die Grünen die Abschaffung des Paragrafen.

ntv, 13. Januar 2015

"Terror hat keine Religion"

Als vermutlich erster erkannte dies Erol Pürlü vom Koordinationsrat der Muslime in Deutschland. Er setzte am Freitag einen Text auf und ließ ihn am Wochenende unter den Mitgliedsvereinen der Islamkonferenz kursieren, am Dienstag verlas er das zweiseitige Papier als Erklärung aller Muslimverbände auf der Islamkonferenz. Gemeinsam verurteilen sie den Anschlag von Paris als Anschlag auf demokratische und islamische Werte. "Der Terror hat keine Religion", heißt es darin.

Die Zeit, 13. Januar 2015

Sprachrohr der Vereinigungskirche

United Press International gehört mit mehreren internationalen Außenstellen so wie die erzkonservative U.S.-amerikanische Tageszeitung The Washington Times der News World Communications. Diese wurden nach Übernahme als Presseorgan und Sprachrohr der “Vereinigungskirche” von Sun Myung Moon ins “neue” Leben gerufen.

Radio Utopie, 17. Januar 2015

"Zwölf Stämme": Kindesmisshandlung mit Rute

Die Bilder erschüttern: Eine Mutter führt ihre Tochter in einen abgedunkelten Raum, nimmt eine Rute und schlägt auf das wimmernde Kind ein – immer wieder. Wegen Misshandlung Schutzbefohlener sind gestern zwei Angehörige der „Zwölf Stämme“ verurteilt worden.

Abendzeitung, 21. Januar 2015

"Geistfalle" - Informationen und Ratschläge

Der Autor Rolf Wiesenhütter beschäftigt sich in seinem Buch "Die Geistfalle" mit dem Thema Sekten in Deutschland. Er lädt seine Leser ein, Hintergründe und Gefahren der neu entstandenen Gruppierung zu erkennen und diesen entgegenzuwirken. Wiesenhütter liefert dabei Erklärungen über Philosophie, religiöse Vorstellungen, Techniken der Psychomanipulation, esoterischer Einflüsse und okkulter Praktiken der Sekte und gibt Ratschläge zum Umgang mit der Gruppierung.

ptext, 22. Januar 2015

Am 31. Januar feiert die Komödie „Kumbaya“ in der Honigfabrik Premiere


Die Idee ist so verrückt, wie gewinnbringend: Während einer durchzechten Nacht erfinden die beiden Freunde David und Jacob eine neue Religion. Ihre Gemeinde soll sich im Internet treffen und vor allem eines tun: fleißig spenden! Das Konzept Seelsorge gegen Kollekte geht auf. Weil David und Jacob jedoch viel lieber kiffend auf dem Sofa sitzen, als sich um ihre Schäfchen zu kümmern, stellen sie Eva ein.

Sie beantwortet fortan als Sektensekretärin alle Lebensfragen per E-Mail. Und engagiert den Tischler Jésus, der ihren kreativen aber faulen Chefs eine Kirche bauen soll. Diese skurrile Geschichte erzählt die neunteilige Comedy-Serie „Kumbaya“, die in Wilhelmsburg gedreht wurde und am 31. Januar in der Honigfabrik Premiere feiert.

Elbe Wochenblatt, 27. Januar 2015

Andere Meinung führt von Zeugen Jehovas weg

Von der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen werden die Zeugen Jehovas als „restriktive Organisation“ bezeichnet, die von den Anhängern blinden Gehorsam erwartet und für kritische Rückfragen, Einwände oder Bedenken keinen Raum hat. Müller hält dagegen: „Ich habe immer erlebt, dass man Dinge diskutieren kann. Wenn jemand sagt: ,Das sehe ich anders‘, dann führt der Weg weg von uns.“

Pinneberger Tageblatt, 4. Februar 2015

Petition: Katholische Kinderheime schließen

Deswegen habe ich eine Petition gestartet. “Kann man Kinder mit Würde schlagen?”, fragt heute die “Bild”-Zeitung auf der Titelseite und auf Seite 8. Angeblich diskutiert Deutschland über diese Begebenheit in der Audienz-Halle des Vatikan. Papst Franziskus berichtet über einen Vater, der seine Kinder schlägt, “aber nie ins Gesicht, um sie nicht zu erniedrigen”. Kommentar des Papstes: “Wie schön! Er weiß um den Sinn der Würde. Er muss sie bestrafen, aber tut es gerecht und geht dann weiter.”

Diese Sätze darf man sich nicht auf der Zunge zergehen lassen, der Brechreiz setzt schon vorher ein. Das Oberhaupt einer Kirche, die viele Jahre “Schläge im Namen des Herrn” in ihren Kinderheimen gut gefunden hat, scheint aus dieser Vergangenheit nichts gelernt zu haben und ermutigt alle, die sich um Kinder kümmern, hin und wieder zuzulangen. Aber bitte nicht das Gesicht treffen. Das wäre nicht schön.

Hier weiterlesen und Petition unterschreiben, 7. Februar 2015

Was so alles geglaubt wird...

Freitagnachmittag. Auf der Messe "Spiritualität & Heilen 2015" im Logenhaus der Freimaurer in Berlin-Wilmersdorf. "Das Denken", sagt der sportliche Heiler mit dem Pferdeschwanz, "ist das größte Handicap beim feinstofflichen Sehen." 70 Menschen hören ihm zu, in unterschiedlichen Stimmungen, manche hingerissen, andere skeptisch, während er über den Konformismus spricht, zu dem unsere Umwelt uns zwinge. Über die "Aura", das "Energiefeld", dem er ansehe, was sein Träger in vergangenen Leben erlitten hat. Er, der Heiler, könne Frequenzen in dieses Energiefeld einspielen, die Störungen, zum Beispiel Schmerzen, beheben. Das gehe auch über Hunderte von Kilometern Entfernung. Und das könne man übrigens in seinen Seminaren lernen. "Das kannst du auch."

Die Welt, 24. Februar 2015

Raffinierte Werbemethoden der Zeugen Jehovas

Hängt am Schlüsselbrett vielleicht ein Anhänger von Borussia Dortmund? Dann wird der freundliche Vertreter der Zeugen Jehovas beim nächsten Besuch eine Bemerkung über das letzte Spiel des Bundesligisten einfließen lassen. Wie gekonnt andere Menschen manipuliert und langsam an das System herangeführt werden, beschreibt Misha Anouk in seinem Buch sehr anschaulich.

stern, 23. Februar 2015

Samstag, 31. Januar 2015

Denk-Bar (VI)

Die Denk-Falle

"In der geballten Faust sind alle Finger gleich." Fürwahr ein treffender Satz für alle Wahrheits-Pächter. Wenn es nur eine Wahrheit geben soll, müssen sie sich schon die Köpfe einschlagen. Bis eine Wahrheit übrig bleibt. Mit geballten Fäusten kann man nicht aufeinander zugehen, man geht aufeinander los.

Derzeit gehen viele auf den Islam los. Fundamentalistische Kreise sehen keine Gesprächsbasis, es sei denn, die Andersgläubigen werden zu Gleichgläubigen. Atheisten sehen keine Gesprächsbasis, es sei denn, die Andersgläubigen werden zu Nichtgläubigen. Was nicht bewiesen werden kann, gibt es nicht. Die Suche nach dem Beweis frisst die Weisheit.

Beeindruckt hat mich jüngst ein "Tatort". Da sitzt ein Rabbi im Kreise seiner Schüler und kündigt an, dass er nun die Nichtexistenz Gottes beweisen werde. Erst fragt er, ob Gott den Erdball auf seinen Fingern jonglieren könne. Die Schüler sind sicher, dass er das kann. Dann fragt er seine Schüler, ob Gott einen Felsbrocken schaffen könne, den er nicht tragen könne. Die Schüler überlegen und sagen, dass ein Gott, der allmächtig ist, auch das schaffen kann. Wo, fragt der Rabbi, bleibt da die Allmacht Gottes? Schon sitzen die Schüler des Rabbi in der Denk-Falle.

Ob allerdings Atheisten ihre reine Freude an diesem Rabbi hätten? Wahrscheinlich nur so lange, bis sie merken, dass sie ebenfalls in der Falle sitzen würden, wenn sie sich auf ein Gespräch mit dem Rabbi eingelassen hätten. In der Falle sitzen aber auch Atheisten nicht gern, denn nun müssten sie beweisen, dass es auch diese Falle nicht gibt.

Das Judentum ist eine Religion, die das tägliche Scheitern an den eigenen Ansprüchen mit einem unglaublichen Witz auf die Schippe nehmen kann. Dazu ein weiteres Beispiel aus diesem "Tatort": Der Rabbi erzählt dem "Tatort"-Kommissar einen Witz. Der geht so: Ein Rabbi landet auf einer einsamen Insel. Dort richtet er sich ein, bis die Retter kommen. Ein Retter stellt erstaunt fest, dass der Rabbi zwei Synagogen gebaut hat und fragt nach dem Grund. Da zeigt der Rabbi auf die linke Synagoge und sagt: "Da geh ich nicht rein!"

Wenn es um Religionen geht, gehen Atheisten nirgendwo rein. Fundamentalisten gehen nur dort rein, wo sie unter sich sind. Dabei gibt es längst ein Bündnis. Wenn es gegen den Islam geht.  

Papst trägt Brautkleid seiner Ehefrau

18. Januar 2015. Auf den Philippinen hat er ihr Brautkleid getragen. Was macht einen Mann für eine Frau attraktiv? Intelligenz, viele Reisen und sicherer Arbeitsplatz. Hat Papst Franziskus. Außerdem hat er von seiner Ehefrau viel gelernt. Wie lange versteckt er sie noch vor der Öffentlichkeit? Verleugnen kann er sie nicht mehr. Was er in Mali vor sechs Millionen Menschen gesagt hat, kann er nur aus Erfahrung wissen.

Er hat gesagt, dass man mehr auf Frauen hören sollte. Damit teilt er das Schicksal vieler Ehemänner. Papst Franziskus sagte außerdem, dass Frauen die Dinge anders sehen als Männer. Erfährt ein Ehemann bei jedem Schaufensterbummel. Dass Frauen Fragen stellen, die Männer nicht einmal verstehen, raubt so manchem Ehemann den Schlaf. Dennoch ist Papst Franziskus ein fröhlicher und sympathischer Mann geblieben. Wie alle Ehemänner, die trotz Ehefrau 78 Jahre alt geworden sind.

Über die Strenge schlagen

30. November 2014. Viele ehemalige Mitglieder der Neuapostolischen Kirche (NAK) wollen ihre einstige Glaubensgemeinschaft immer wieder über die Strenge schlagen. Also über die Strenge, die eigentlich innerhalb der Kirchenmauern herrschen müsste, wenn alle Mitglieder das glauben würden, was sie eigentlich glauben sollten. Doch es gibt oft einen Unterschied zwischen Soll und Haben. Den viele ehemalige Mitglieder brandmarken. Sie hätten alle Mitglieder ebenfalls gern strenger.

"Wenn mich mein Freund am Sonntagmorgen vögeln will, vögeln wir", hat mir einmal ein durchaus hübsches NAK-Mädel erzählt. Das Fenster im Keller stehe für ihn immer offen. Aber nicht nur für ihn. Dabei hat sie mich schelmisch angeschaut. Habe ihr Freund keine Lust, begleite sie ihre Eltern zu den NAK-Veranstaltungen. Dann gelte sie als brav, was nicht schaden könne. Hätte sie das den oben erwähnten ehemaligen Mitgliedern erzählt - nicht auszudenken, was die alles aus den NAK-Schriften zitiert hätten. Dafür hätten sie allerdings nie erfahren, dass dieses durchaus hübsche NAK-Mädel ein weißes Höschen mit Blümchen drauf trug.

Derzeit herrscht große Aufregung auf den Internet-Seiten homosexueller NAK-Mitglieder, weil sich Teile einer Gemeinde darüber beschwert haben, dass ein schwules Paar in aller NAK-Öffentlichkeit gesegnet werden sollte. Der Segen sollte deshalb ins private Heim verlagert werden. Worüber sich ehemalige Mitglieder der Neuapostolischen Kirche aufregen. Aber eben anders als Teile der NAK-Gemeinde. Sie berufen sich dabei auf die Bibel, die Homosexualität verurteile. Diese Kritiker geben sich also fundamentalistisch, während es sich bei Teilen der aufgeregten Gemeinde wohl eher um eine spießige Gesellschaft handelt. Die wir leider noch überall finden. In einer muslimischen Gemeinde ist gerade eine Diskussion über Schwule und Lesben abgesagt worden, weil sich die Mitglieder aufregten.

Spießer sind eigentlich bedauernswerte Wesen, die allerdings gefährlich werden können. Wenn man ihnen zuviel Macht gibt oder wenn sie gar an die Macht kommen. Deshalb muss man dafür sorgen, dass Spießer ohnmächtig bleiben. Tatsächlich aufregend ist, was ein NAK-Funktionär aus der Aufregung in der erwähnten Gemeinde schließt. Er versteigt sich sogar zu der Behauptung, dass man zu der Verfolgung von Homosexuellen stehen könne wie man wolle! Da ist der Spießer-Zug entgleist. Er donnert gegen jene Wand, die von der NAK während des Hitlerfaschismus für Hilfe suchende Juden errichtet worden ist.

Wenn ich die Bibel richtig verstehe, dann sind die Liebende und der Liebende der Weg und das Ziel. Den Spießer-Wölfen sollen sie keinesfalls zum Fraß vorgeworfen werden. Wenn dann der Körper auch noch ein Tempel ist, darf man ihn wohl auch erforschen und erforschen lassen. Vieles ist Interpretationssache. Und ein weißes Höschen mit Blümchen drauf nicht zu verachten.

Spießer sollten viel häufiger ausgelacht werden oder verlacht. Wie jene NAK-nahen Zeitgenossen, die im Internet unbedingt anmerken müssen, dass ich vier Mal verheiratet gewesen bin. Der Tod meiner dritten Ehefrau hat mich eine Zeitlang gelähmt, aber jetzt würde ich für die drei Lebenden wieder sofort losfahren, wenn sie irgendwo in Not wären. Für so manche andere Frau auch. Ich sage es ganz offen: Ich bin lesbisch...

Gott als Kassenwart

30. August 2014. In der Neuapostolischen Kirche (NAK) herrscht eine Stimmung wie in der DDR nach dem Fall der Mauer. So mancher wird sich noch an die TV-Bilder von Egon Krenz erinnern, als dieser erklärte, nun liege viel Arbeit vor der SED. Danach war er wieder weg vom politischen Fenster des untergehenden Arbeiter- und Bauernstaates, in dem die Funktionäre den Arbeitern und Bauern die Hucke voll gelogen hatten, während sie es sich gut gehen ließen. 

Gut geht es auch den NAK-Funktionären. Viele Mitglieder lassen sich aber nicht mehr die Hucke voll lügen. Sie gehen. Diese Abstimmung mit den Füßen hat diese Sekte längst verloren. Die Finanzierung teurer Reisen und hoher Gehälter funktioniert nicht mehr so recht. Die Einnahmen aus Spekulationsgewinnen, Immobilienverkäufen und Spenden reichen kaum noch für den aufgeblähten Religionsbetrieb. Deswegen sollen die noch vorhandenen Mitglieder den Gürtel enger schnallen, damit ihre Kinder überhaupt noch einen Gürtel haben.

Wie dreist die Funktionäre inzwischen um Spenden betteln, zeigt das folgende Zitat, das dieser Tage auf den Seiten der NAK Nordrhein-Westfalen veröffentlich wird. Demnach hat ein Funktionär gesagt: "Wir versuchen mit aller Kraft, diese Gott gegebenen Opfer, die der Kirche zur Verfügung gestellt werden, sensibel und richtig einzusetzen."

Häh? NAK-Mitglieder drücken Gott Geld in die Hand, das dieser an die Funktionäre weiterleitet, damit die versuchen (!)...

Jeder zehnte deutsche Anwalt hat schon ein Buch von mir gelesen

13. September 2014. Es war einmal ein amerikanischer Sciene-fiction-Autor, der 1950 mit "Dianetik" einen Bestseller veröffentlichte, den er wahrscheinlich selbst nie gelesen hat. Der Erfolg kam mit einer Vorankündigung in einer Science-fiction-Zeitschrift. Dort gehörte der Aufsatz auch hin. Da aber L. Ron Hubbard - so hieß dieser Autor, der nach Angaben seiner Anhängerinnen und Anhänger 1984 nicht gestorben ist, sondern seine Daseinsform änderte - von Zukunftsgeschichten-Fans gründlich missverstanden wurde, machten sie aus "Dianetik" nicht nur einen Bestseller, sie gründeten mit diesem Buch unter dem Arm auch eine Psycho-Sekte, die fortan den Verstand auf Trab brachte, bis der Letzte um den Verstand gebracht worden war.

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Pfarrer vs Flüchtlinge

Das sagt also ein Pfarrer: "Nach biblischem Menschenbild hat jeder Züge des Egoisten und Missbrauchs in sich." Auch sonst zieht Peter Ruch aus Küssnacht in einem Interview mit der Schweizer Boulevard-Zeitung "Blick" gegen den Sozialstaat vom Leder. Hier klicken Wer es nicht schafft, hat nach seiner Auffassung vom Vierwaldstätter See wieder zu verschwinden. Ausgenommen Behinderte und Invalide. Die hat Gott nach Auffassung von Peter Ruch wohl schon völlig abgeschrieben.

Nicht eine Sekunde beschäftigt sich dieser Pfarrer mit den Ursachen der Flüchtlingsströme. Keinen einzigen Gedanken verschwendet er an Leid und Verzweiflung. Für ihn fällt die Welt biblisch auseinander: Die einen kriegen die Kurve, die anderen fliegen aus der Kurve. Peter Ruch hat offenbar nicht nur "Züge des Egoismus und des Missbrauchs in sich", sondern ganze Waggonladungen. Ist eben so, kann er sagen. Steht schon so in der Bibel...Oder, Herr Ruch?

Papst nicht nett zu Homosexuellen

Das ist nicht nett! Die Familiensynode der katholischen Führungsriege hat rigoros alle netten Passagen über Homosexuelle aus dem Abschlussdokument gestrichen. Auch dem Papst sind Homosexuelle in den Gemeinden nicht mehr willkommen, sie dürfen keine Bereicherung mehr darstellen, auch mit Feingefühl und Respekt soll ihnen nicht mehr begegnet werden.

Das wäre auch nicht nett! Ich streiche nun alle netten Worte über den Papst aus meinen blogs. Außerdem wird er von mir zu keiner Kommunion mehr zugelassen. Schließlich ist der Papst weder standesamtlich noch kirchlich verheiratet. Meines Wissens lebt er nicht einmal in einer "wilden Ehe". Damit verstößt er eindeutig gegen das biblische Gebot "Seid fruchtbar und mehret euch."

Das finde ich nett! Ich bin nicht katholisch. Organisationen, die reaktionär sind, schließe ich mich nicht an.

Donnerstag, 29. August 2013

Aufgelesen 2013

29. August 2013
Immer Ärger mit Eva
Da gibt es einen Garten, dort gibt es zwei Bäume. Das Paradies ist also kein Obstgarten gewesen. Ein Baum steht in der Mitte, der andere etwas abseits. Aber das kennen wir ja. Frauen und Orientierungssinn. Eva meint, sie befinde sich in der Mitte des Gartens, als ihr ein Apfel angeboten wird. Das kennen wir auch, Frauen und Einkaufen. Eva nimmt den Apfel und beißt hinein.

28. August 2013
In Wilhelmshaven Christentum mit Farbbeuteln beworfen
Bisher ist die Kritik an der Farbbeutel-Party im Pumpwerk-Park ziemlich schwach gewesen: So laut, dass Leute in der Weser- und Deichstraße Angst bekommen haben, das zog kaum jemanden hinter dem Mecker-Ofen hervor. Da konnten die Veranstalter noch leicht entgegnen, dass man junge Leute nicht aus Wilhelmshaven vergraulen sollte. Das ist nun nicht mehr möglich. Für Holi gibt es seit heute kein Argument mehr.
Denn U. Ahrs-Klöfer aus der Schaarreihe in Wilhelmshaven stellt in einem Leserbrief des “Neuen Wilhelmshaven” (NW, ehemals “Wilhelmshavener Zeitung”, WZ) fest: “Farbbeutelwerfen gehört nicht zur christlichen Religion”.


15. August 2013

Statt Lebens- ein Albtraum


Sie kamen nach Sosua, nach einem langen Arbeitsleben in Deutschland. Ein Lebenstraum sollte erfüllt 

werden, ein Leben unter Palmen, umgeben von Meer und Ruhe. Hier wollte man die Früchte seiner Arbeit 

genießen. Statt dessen erleben die Aktionäre und Eigentümer der Akademie AFFH S.R.L. einen Albtraum. 

Sie werden des Organhandels und Waffenhandels beschuldigt, sind Opfer von falschen Aussagen, Lügen 

und Beleidigungen.




7. August 2013

Scientology-Gründer ein Lügner

Seine Meinung zum Sektengründer, den er zu seiner Zeit noch kannte, ist wenig euphorisch: "L. Ron Hubbard war ein Lügner und ein Betrüger. Er kontrollierte diejenigen, die sich um ihn versammelten. Er war mit seinen Übungen mehr ein Hypnotiseur und Profitmacher."


Short News, 5. August 2013

30. Juli 2013
Kein Rollenspiel - Zeugen Jehovas

Sie glauben, dass Satan auf Erden lebt, sie warten deshalb auf die bald stattfindende, endzeitliche Entscheidungsschlacht Harmagedon. Und sie wissen, dass exakt 144’000 Auserlesene Eingang ins ewige Paradies finden werden. Die Rede ist nicht von Jugendlichen mit Hang zu Rollenspielen, die Karten tauschend in schummerigen Hinterzimmern hocken, nein, die Rede ist von den Zeugen Jehovas, einer in der Schweiz anerkannten Glaubensgemeinschaft, deren Mitglieder sich einmal im Jahr während dreier Tage zum «Kongress» im Hallenstadion einfinden.

ZüriTipp, 24. Juli 2013

18. Juli 2013
Kinder aus Sekte kommen in Heim

Einem Sekten-Ehepaar aus Mittelfranken ist das Sorgerecht für seine drei Kinder entzogen worden. Auf Beschluss des Amtsgerichts Erlangen sind die zwei Jungen im Alter von elf und 14 Jahren und ihre neunjährige Schwester am Montag aus der Familie geholt und in ein Heim gebracht worden, wie Justizsprecher Michael Hammer sagte. Dort sollen die Geschwister gemeinsam leben.

Kölner Stadtanzeiger, 11. Juli 2013

13. Juli 2013
NAK nimmt Abschied von Richard Fehr

Mit großer Betroffenheit nehmen die neuapostolischen Christen den Tod ihres langjährigen Stammapostels Richard Fehr auf, der am 30. Juni im Alter von 73 Jahren nach langer Krankheit verstorben ist. Der amtierende Stammapostel Jean-Luc Schneider beschreibt seinen Amtsvorgänger als einen Mann von großer Weisheit und Weitsicht.

nh24, 10. Juli 2013

11. Juli 2013
Zum Abschied von NAK-Kirchenpräsident Leber

Die danach erfolgte Aufforderung durch den Journalisten Heinz-Peter Tjaden in einem Schreiben vom 11.06.1993 an die neuapostolische Kirchenleitung, „alle NS-Akten auf den Tisch zu legen“, wurde durch die Neuapostolische Kirche Württemberg bzw. dem damaligen Bezirksapostel Karl Kühnle abgelehnt, was verständlich erscheint, denn kritische Geschwister wurden von Stammapostel J. G. Bischoff aus der Neuapostolischen Gemeinde e.V. in der NS-Zeit willkürlich und entgegen den Satzungen ausgeschlossen und bei der Staatsanwaltschaft und den faschistischen Parteiorganen denunziert.

Offener Brief, Pfingsten 2013

23. Juni 2013
Sekte züchtigt Kinder mit Rute

Das aber dürfte ein frommer Wunsch bleiben, denn, wie berichtet, steht den Zwölf Stämmen zusätzlicher Ärger mit der Staatsanwaltschaft ins Haus: Die nämlich ermittelt wegen angeblicher Züchtigung der Kinder mit der Rute ...

Augsburger Allgemeine, 16. Juni 2013

14. Juni 2013
Der Islam-Prozess/Berufung

Die Zeugen der Anklage Frank Uwe Walpurgis und Horst Dieter Walzner (Ratsherren der UWG, früher Freie Wähler Wilhelmshaven) werden gar nicht mehr geladen, die Aussagen, die sie vor dem Amtsgericht in Wilhelmshaven gemacht haben, werden lediglich verlesen. Dafür stehen auf der Zeugenliste eine Wilhelmshavenerin und ein Wilhelmshavener, die ich als Entlastungszeugen gar nicht benannt habe.

Gericht lädt zwei neue Zeugen, 14. Juni 2013

13. Juni 2013
Sex und Vatikan

Franziskus, der ein ähnlich instinktives Mediengenie wie Johannes Paul II. sein soll, wird auch nicht unbekannt sein, dass kaum ein Begriffspaar so Schlagzeilenkompatibel ist wie die Kombination "Sex" und "Vatikan". Verständlich, dass er sich deshalb bisher nur privat dazu geäußert hat und nicht öffentlich, auch angesichts der Tatsache, dass es Schlimmeres in der Welt und im Vatikan gibt.

Die Welt, 12. Juni 2013

8. Juni 2013
Erst tot?

Und dann Sektengründer?

8. Juni 2013
Hat sich was geändert?

Im 3. Teil geht es um angebliche oder tatsächliche Veränderungen in der Neuapostolischen Kirche.

WDR, 8. Juni 2013

7. Juni 2013
Repression und Angst in der NAK

Vor einer Woche (03.06.2013) berichtete WDR.de zum 150-jährigen Bestehen der Neuapostolischen Kirche (NAK). Der Beitrag löste starke Leserreaktionen aus. Während sich die NAK, die noch vor wenigen Jahren als Sekte galt, heute als moderne Kirche darstellt, schreiben viele Leser von Repression und Angst.

WDR, 7. Juni 2013

3. Juni 2013
Viel Nicht-Wissen über die Neuapostolische Kirche

Katja Rakow gehört zu den wenigen Wissenschaftlern, die sich in Deutschland mit der Neuapostolischen Kirche beschäftigen. Die Religionswissenschaftlerin findet, dass es sehr viel Nicht-Wissen über diese christliche Gemeinschaft gebe.

WDR, 3. Juni 2013 (aktualisiert wegen vieler Kommentare, der WDR will nun auch mit "Aussteigern" sprechen)
Meine Mail an den WDR

30. Mai 2013
Pressemitteilung München/Würzburg 30. 5. 2013

Wir sind Kirche erwartet vom Würzburger Bischof Hofmann deutliche Worte und klare Entscheidungen zu den nationalsozialistischen Umtrieben im Würzburger Priesterseminar

Die KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche muss entsetzt zur Kenntnis nehmen: Vertuschung und Verharmlosung ist offenbar immer noch gängige Praxis im kirchlichen Bereich. Der evangelische Pressedienst hat verbale Entgleisungen und rechtsradikale Umtriebe einiger Priesterseminaristen gemeldet, die bereits seit Wochen bekannt seien.

Ganz im Tonfall einer männerbündischen Gruppe nimmt der Regens des Würzburger Priesterseminars Anstoß daran, dass diese Vorwürfe an die Öffentlichkeit gebracht worden sind. Er versichert ,die Betroffenen hätten sich „glaubhaft gegen die Vorwürfe verwahrt“, und er hofft, dass sie die „Möglichkeit zur Buße und zur Umkehr“ nutzen. So spielt er das rechtsradikale Gebaren herunter.

Wir sind Kirche erwartet wie die gesamte Öffentlichkeit vom Würzburger Bischof Hofmann umgehend deutliche Worte und klare Entscheidungen. „Das Priesterseminar ist keine Besserungsanstalt für irregeleitete Rechte“, so Magnus Lux von der KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche. „Solche Vorurteile sitzen zu tief, als dass sie durch Gespräche ausgeräumt werden könnten, wie der Regens suggeriert. Die Betreffenden müssen bis zur endgültigen Klärung ihre Mitgliedschaft im Priesterseminar Würzburg ruhen lassen.“
Die Diözese hat erst vor zwei Jahren einen Priester seliggesprochen, Georg Häfner, der von den Nazis umgebracht worden ist. Bischof Ehrenfried wurde zur Zeit des Nationalsozialismus von den braunen Horden angepöbelt und angegriffen. Wenn ausgerechnet Priesterseminaristen jetzt die Gegner der Kirche verharmlosen und skandieren, dann stellen sie sich auch gegen diese Würzburger Vorbilder. Das ist angesichts der Geschichte doppelt untragbar.

Die Aussage der deutschen Bischöfe, die Priesterausbildung heutigen Erfordernissen anzupassen, darf kein leeres Versprechen bleiben, sondern muss auch umgesetzt werden. Die Kirchenleitung darf sich nicht wieder wie bei den pädophilen Priestern auf „Vergehen einzelner“ berufen, sondern muss endlich ihre Strukturen hinterfragen und für mehr Transparenz sorgen, will sie ihre Glaubwürdigkeit nicht weiter verspielen. Generalvikar Hillenbrand ist auf dem richtigen Weg. Er warnt davor, „Verharmlosungs- und Verdrängungsmechanismen zu akzeptieren“; diejenigen, die öffentlich darüber reden, dürfen nicht in „männerbündischer Kumpanei“ als „Verräter“ oder Nestbeschmutzer“ abgekanzelt werden. Alles andere erinnert fatal an die Enthüllungen sexualisierter Gewalt im Jahre 2010, die bis heute noch nicht aufgearbeitet sind. Wer Unrecht anprangert, handelt verantwortungsvoll und darf nicht mundtot gemacht werden.

Pressekontakte Wir sind Kirche Bundesteam:
Sigrid Grabmeier, Tel: 0170 8626 290, E-Mail: grabmeier@wir-sind-kirche.de
Magnus Lux, Tel: 0176-41266392, E-Mail: Famlux@t-online.de

22. Mai 2013
Schulverweigerung aus religiösen Gründen

Ein Ehepaar aus Nordhessen muss eine Geldstrafe zahlen, weil es drei seiner Kinder zu Hause unterrichtet hat. Dass die streng gläubigen Eltern ihre Kinder nicht zur Schule schickten, sei rechtlich strafbar, erklärte die Richterin des Amtsgerichts Fritzlar. Sie verurteilte das Paar, insgesamt 700 Euro zu zahlen.

FAZ, 22. Mai 2013

18. Mai 2013
Eine göttliche Offenbarung?

Stammapostel Johann Gottfried Bischoff hatte im Weihnachtsgottesdienst 1951 in Gießen über die Wiederkunft Jesu Christi gesprochen. Seine Aussage, die als Botschaft bezeichnet wurde, hatte folgenden Wortlaut: „Der Herr kommt zu meiner Lebenszeit wieder. Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr.“ Stammapostel Bischoff führte die Botschaft auf eine ihm zuteil gewordene göttliche Offenbarung zurück.

Neuapostolische Kirche Nordrhein-Westfalen, 15. Mai 2013

Anmerkung: Das ist wieder eine typische Fälschung. Bischoff hat Weihnachten 1951 gesagt, er sei persönlich davon überzeugt, dass Jesus zu seinen Lebzeiten wiederkommen werde, eine "göttliche Botschaft" (persönlich übermittelt von Gott und Jesus!) wurde erst später daraus. Das kann man in meiner Broschüre "Kauft nicht bei Ex-Neuapostolischen" nachlesen.

30. April 2013
Aussteigerin warnt vor Zeugen Jehovas

Barbara Kohout war die meiste Zeit ihres Lebens Zeugin Jehovas. Die Aussteigerin erzählt von ihren Erfahrungen. Sie spricht von Diktatur und Heuchelei - und warnt.

Augsburger Allgemeine Zeitung, 23. April 2013 

30. April 2013
Baby als Anti-Christ verbrannt

Die Mitglieder der Sekte sind bekannt dafür, ein halluzinogenes Getränk zu sich zu nehmen. Laut Polizei kontrollierte der Sektenführer seine Anhänger und unterhielt sexuelle Beziehungen mit fünf Frauen der Gruppe. Als eine von ihnen schwanger wurde, sperrte er sie monatelang ein und überzeugte sie von der Tötung des Kindes mit dem Argument, es sei der Anti-Christ.

ntv, 28. April 2013

15. April 2013
Psycho-Sektenopfer werden immer wüster verleumdet

Den ersten Beitrag, den Ruthard Stachowske auf seinen Seiten über meine angeblichen Beziehungen zu Eltern veröffentlicht hat, die ihren Kindern Schlimmes angetan haben sollen, löschte dieser Sozialpädagoge sofort wieder, weil ich gegen ihn Strafantrag gestellt hatte. Dieser Beitrag liegt der Staatsanwaltschaft von Lüneburg vor, das Ermittlungsverfahren ist eingeleitet worden.
Auch den Beitrag, den dieser dreisteste Sozialpädagoge Deutschlands jetzt veröffentlicht hat, werde ich an die Staatsanwaltschaft von Lüneburg weiterleiten.

Hier weiterlesen, 15. April 2013

12. April 2013
Fluggast in Plastiksack - Kontakt mit Toten verboten

Der Grund für diese Kostümierung ist ein religiöser, berichtet «dailymail.com.uk». Der Plastik-Mann gehört zu einer Gruppe Orthodoxer, denen jeglicher Kontakt mit Toten strikt verboten ist. Friedhöfe dürfen sie nur bei einer Beerdigung besuchen. Und im Zeitalter des Fliegens ist ihnen sogar der Überflug von Friedhöfen untersagt! Die Lösung: der Plastiksack, als Isolierschicht zwischen Lebenden und Toten sozusagen.

Blick, 12. April 2013

9. April 2013
Gemischter Sportunterricht ist Blasphemie

Zwar schuf Gott den Sportlehrer nach seinem Bilde aber von gemischtem Unterricht war auch in den zehn Geboten nicht die Rede. Ökumenische Leibesübungen sind Blasphemie.

Die Welt, 7. April 2013

8. April 2013
Kinderpornos: Katholischer Priester verurteilt

Weil er tausende Kinderpornobilder auf seinem Computer gespeichert hatte, ist ein Priester zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Zudem muss der 40 Jahre alte katholische Geistliche 2400 Euro an den Deutschen Kinderschutzbund zahlen. Als Zeitrahmen für die Bewährung legte das Amtsgericht Bitterfeld-Wolfen in Sachsen-Anhalt am Montag zwei Jahre fest - die Staatsanwaltschaft hatte drei gefordert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

HNA, 8. April 2013

8. April 2013
Falsche Scientology-Botschaften bei Facebook

Die umstrittene Scientology-Sekte agiert zunehmend verdeckt und in Internetportalen wie YouTube oder Facebook, um mit "falschen Botschaften vor allem Jugendliche zu ködern" - davor warnte Burkhard Freier, Chef des Verfassungsschutzes NRW in den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Montagausgaben). "Mit perfiden Videos unter Tarnnamen schafft es die Sekte, schnell und hürdenlos Zugang in den häuslichen Bereich zu bekommen, oft ohne dass die Eltern etwas davon wissen", so Freier. Für ein Ende der Beobachtung von Scientology gebe es keinerlei Anlass.
Finanz-Nachrichten, 8. April 2013

5. April 2013
Jesus ist nicht mit einem Moped gen Himmel gefahren

Was ist das “Neue Wilhelmshaven” (NW, ehemals “Wilhelmshavener Zeitung”, WZ) eigentlich für eine Zeitung? Warum druckt die mit dem Kürzel LR alles ab, was auf die Redaktionsschreibtische flattert? Wie heute einen PR-Artikel für die Neuapostolische Kirche, die dem NW zufolge 1863 gegründet worden ist. Könnte man dieser Zeitung auch unterjubeln, dass Jesus nach seiner Auferstehung mit einem Moped gen Himmel gefahren ist?

Weitere Infos, 5. April 2013

25. März 2013
Esoterik bei Beratung an erster Stelle

Die meisten Anfragen mit der Bitte um Information oder Beratung gab es in den Kategorien Esoterik, Scientology und christlicher Fundamentalismus. Der Bereich Esoterik steht mit 148 Beratungsfällen und 80 verschiedenen Gruppen an erster Stelle.

Lokalkompass, 15. März 2013

20. März 2013
Verfassungsschutz: Scientology verliert an Kraft

Zeitgleich mit der Ankündigung der Sekten-Expertin, den Dienst zu quittieren, verbreitet der Hamburger Verfassungsschutz im Februar die Nachricht, dass Scientology an Kraft verliert. Ist die Gefahr vorbei?

NDR, 20. März 2013

19. März 2013
Facebook löscht Kritik an katholischer Kirche

Der Radiomoderator Jürgen Domian hat sich auf Facebook kritisch zur katholischen Kirche geäußert. Plötzlich sind diese Beiträge verschwunden. Der Journalist schimpft, seine Fans sind empört. Facebook entschuldigt sich - die Texte sind aber nicht wieder herzustellen.

Spiegel online, 19. März 2013

9. März 2013
Nur zwei Mahlzeiten für die Kinder

Warren Jeffs verbüsst seit August 2011 eine lebenslange Haftstrafe im US-Bundesstaat Texas. Der Anführer der Fundamentalistischen Kirche der Heiligen der Letzten Tage (FLDS) hatte im Jahr 2008 weltweit für Schlagzeilen gesorgt, als die Behörden mehr als 400 Kinder und Jugendliche von der Ranch der Sekte geholt hatten. Der heute 57-Jährige hatte sich in den Jahren 2005 und 2006 an einer Zwölfjährigen vergangen und mit einer 15-Jährigen ein Kind gezeugt.

20 Minuten online, 8. März 2013

25. Februar 2013
Erzbischof missbraucht Priesteramts-Kandidaten

Noch ein Skandal erschüttert den Vatikan: Der Erzbischof von Edinburgh soll Kandidaten fürs Priesteramt missbraucht haben. Er trat zurück und nimmt nicht an der Papstwahl teil. Diese kann zudem früher erfolgen, entschied Benedikt XVI. Im "Vatileaks"-Skandal verfügte er weiterhin Vertraulichkeit.

Tagesschau, 25. Februar 2013

20. Februar 2013
Ehemaliger Zeuge Jehovas glaubt an nichts mehr

Thomas Schmidt* glaubt an keinen Christus, keinen Allah, keinen Jehova. 20 Jahre war er bei den Zeugen Jehovas, doch vor sechs Jahren hat er die Sekte verlassen. Um noch an etwas zu glauben, wisse er einfach zu viel, sagt der 46-Jährige heute.

Die Zeit, 18. Februar 2013

18. Februar 2013
Wieder Massenhochzeit der Mun-Sekte

Schwarzweiß so weit das Auge reicht: In Südkorea hat die erste Massenhochzeit nach dem Tod von Sektengründer San Myung Mun stattgefunden. Rund 3500 Paare waren am Samstag nach Gapyeong nordöstlich der Hauptstadt Seoul gekommen, weitere 24.000 Anhänger ließen sich laut BBC in anderen Teilen der Welt vermählen und wurden über Video zugeschaltet.

Spiegel online, 17. Februar 2013

15. Februar 2013
Die wirre Frau Müller

Menschen mit körperlichen und seelischen Gebrechen sind die beliebtesten Kunden der Esoteriker. Entsprechend gezielt holt Frau Müller verschüchterte Leute aus dem Publikum nach vorne, besprüht sie mit seltsamen Sprays, wirft wirr die Arme in die Luft und fragt, ob es ihnen nun besser gehe. Die Leute zögern etwas. Egal, denn: "Das ist ganz normal, das dauert bei dir noch ein bisschen. In der Nacht arbeiten die Engel an deinem schlafenden Körper. Und du hast in den höheren Chakren noch einen Propfen drin, den wir erst lösen müssen." Gegen Bares, versteht sich.

Heise online, 14. Februar 2013

14. Februar 2013
Luzifer als Lichtbringer

Willms betrachtet jede Sekte aus einer wissenschaftlich-sachlichen Sichtweise und geht ohne Vorverurteilungen ans Werk. Dabei fördert er Erstaunliches zutage. So schreibt er in dem Kapitel „Was zum Teufel ist Satanismus?“, dass die Gestalt Luzifer schon im antiken Götterhimmel auftauchte und in der wortwörtlichen Übersetzung „Lichtbringer“ bedeutet. Als „Erkenntnisbringer“ sei er nicht der böse Satan der christlichen Vorstellung.

Osnabrücker Zeitung, 11. Februar 2013

11. Februar 2013
Islam aus Deutschland vertreiben?

Wie hätte die Oldenburger Staatsanwaltschaft eigentlich diese Anklage mündlich begründen wollen? Nach ihrer schriftlich geäußerten Auffassung habe ich den Wilhelmshavener Ratsherrn Frank Uwe Walpurgis (ehemals Freie Wähler, jetzt Unabhängige Wählergemeinschaft) in “die Nähe gewalttätiger Neonazis” stellen wollen, weil ich am 17. Dezember 2011 scharfe Kritik auf den Facebook-Seiten von Walpurgis übte. Eine Wilhelmshavenerin forderte dort die Vertreibung des Islam aus Deutschland. Deshalb fragte ich sie, wo sie Neofaschistin sei. Die Anklageschrift wurde am 7. November 2012 von der Oldenburger Staatsanwaltschaft verfasst. Heute hat mir das Amtsgericht von Wilhelmshaven am Telefon mitgeteilt, dass die Hauptverhandlung am 3. April 2013 um 9 Uhr eröffnet werde.

Pressemitteilung, 11. Februar 2013 

11. Februar 2013
Ursula Caberta hört auf

Die deutschlandweit wohl bekannteste und versierteste Expertin im Kampf gegen Psycho-Sekten gibt ihr Amt in der Hamburger Innenbehörde auf. Ursula Caberta tritt aus Protest gegen eine immer weiter zurückgeschraubte Finanzausstattung zurück – drei Jahre, bevor ihr Vertrag ausgelaufen wäre.

Tagesspiegel, 7. Februar 2013

3. Februar 2013
Wer lässt sich von Scientology quälen?

Um dies gleich am Anfang klarzustellen: Bei der Church of Scientology handelt es sich um eine irre Sekte mit totalitären Zügen, und L. Ron Hubbard, ihr Gründer, war ein Scharlatan und Autor von schlechten Science-Fiction-Geschichten. Damit haben wir uns – im Jargon der Sekte zu sprechen – als "Suppressive Person" zu erkennen gegeben, als Bösewicht, der Menschen versklaven will.

Die Welt, 1. Februar 2013

2. Februar 2013
Delegation der Neuapostolischen Kirche im Vatikan

Eine Delegation der Neuapostolischen Kirche war am Donnerstag im Vatikan zu Besuch. Sie überreichte dem vatikanischen Ökumene-Verantwortlichen, dem Schweizer Kurienkardinal Kurt Koch, ihr neues Katechismus-Buch. Volker Kühnle ist Leiter der internationalen Arbeitsgruppe der Neuapostolischen Kirche, die den Kontakt zu anderen Konfessionen und Religionen pflegt.

Radio Vatikan, 1. Februar 2013

23. Januar 2013
Freidenker machen keinen Unterschied

Für die Nationale Föderation der Freidenker gibt es keine Notwendigkeit, zwischen "Sekten und Religionen" zu unterscheiden. Die Laizität der Schule und des Staates, garantiert durch das Gesetz von 1905 über die Trennung von Kirche und Staat, muss für alle gelten, ohne Unterscheidung oder Abweichung. Es ist so, dass die republikanische Gleichheit, die Demokratie für alle ohne Nachteil für irgendjemand gewährleisten kann.

Humanistischer Pressedienst, 22. Januar 2013

17. Januar 2013
Katholische Kliniken weisen Vergewaltigungsopfer ab

Ein Sprecher der Stiftung der Cellitinnen zur hl. Maria, die die beiden Krankenhäuser führt, konnte zunächst nicht bestätigen, dass das Vergewaltigungsopfer tatsächlich abgewiesen wurde. Richtig sei, dass an katholischen Kliniken eine Notfallkontrazeption, also eine Schwangerschaftsverhütung selbst nach einer Vergewaltigung, grundsätzlich ausgeschlossen sei. Sie widerspreche den ethischen und moraltheologischen Grundsätzen der katholischen Kirche, zitiert der "Kölner Stadtanzeiger" den Erzbistumssprecher Christoph Heckeley. Die Sicherung der Tatspuren sei aber weiter möglich.

Stern, 17. Januar 2013

16. Januar 2013
Sekten-Info braucht mehr Personal

Die Sekten-Info NRW fordert mehr Personal für ihr Beratungsangebot. Es sei zwar begrüßenswert, dass das Land die Informationsstelle fördere. "Bei der riesigen Fülle an Sekten, Esoterikangeboten und fundamentalistischen Bewegungen sind drei Stellen zu wenig", sagte Geschäftsführerin Sabine Riede der Nachrichtenagentur dapd.

Der Westen, 16. Januar 2013

12. Januar 2013
Warnung vor "Wunderheilern"

Drei Jahre ist es her, dass ein NAK-Mitglied in Wilhelmshaven zur Rede gestellt worden ist, weil er meine Warnung vor der Behauptung, Spitzenfunktionäre seiner Glaubensgemeinschaft könnten Krankheiten heilen, nicht in den Wind schlug. Drei Amtsträger stellten ihn zur Rede, doch er blieb dabei: “Peter hat Recht.” Kinder erzählten mir, dass sie von ihren Eltern zum Kirchgang gezwungen werden, andere versicherten mir dennoch mit einem verschmitzten Lächeln: “Denen glaube ich kein Wort mehr…”  Deren Sendungsbewusstsein ist also gesunken – und das muss nichts Schlechtes sein…

Readers Edition, 8. Januar 2013

5. Januar 2013
Papst soll kein Geld waschen

Heraus kam dabei die "Wilhelmshavener Erklärung", in der eigentlich nur noch die Heiligsprechung der Kanzlerin fehlte. Aber so was ist bekanntermaßen Sache des Papstes, der derzeit allerdings große Sorgen hat, weil Touristen in seinem Staat nur noch in bar bezahlen können. Die italienischen Banken vermuten, dass Kartenzahlungen die Geld-Waschmaschinen des Vatikans in Schwung halten würden. Doch der Sekretär des Papstes hat bereits Besserung gelobt. Er muss nur noch die Mafia fragen...

Blog dir deine Meinung, 5. Januar 2013

5. Januar 2013
Die Geburtsstunde?

Gleich zu Beginn des Gottesdienstes ging Stammapostel Wilhelm Leber auf die großartigen Leistungen der Vorgenerationen ein, ohne die die heutige Kirche nicht denkbar sei. Die prophetische Rufung von Aposteln vor 150 Jahren, die von den Aposteln der katholisch-apostolischen Gemeinde nicht anerkannt wurde, gilt als Geburtsstunde der Neuapostolischen Kirche. „Wir blicken in Dankbarkeit und mit Bewunderung zurück auf die Glaubenszeugen jener Zeit. Die Anfänge waren durchaus mühsam und es gehörte sicherlich viel Mut dazu, sich zu dieser kleinen Schar von Gläubigen zu bekennen.“

Neuapostolische Kirche NRW, 2. Januar 2013

Anmerkung: 1863 ist ganz sicher nicht die "Geburtsstunde" der Neuapostolischen Kirche. Der Prophet, der damals weitere "Apostel" berief, wurde 1878 in Hamburg mit "Schimpf und Schande" verjagt. Das Amt, das Wilhelm Leber inne hat, wurde 1896 eingeführt. Auch die Einführung dieses Spitzenamtes wurde von heftiger Kritik begleitet. Das Prophetenamt dagegen ist später abgeschafft worden.